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Die Pearl Harbor Lüge

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Faktencheck 9/11

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Zeit- und Militärgeschichte

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 Lenni Brenner: Zionismus und Faschismus im Kai Homilius Verlag - Pressespiegel

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Zionismus und Faschismus
Original Titel: The Zionism in the Age of the Dictators
von
Lenni Brenner, übersetzt von Verena Gajewski
Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
368 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2007
Zeit- und Militärgeschichte Band 21, 24.80 €
Bestell-Nr. 08021

Vorwort von: Dieter Elken

Direkt beim Verlag bestellen

Aktuelle Rezension


Detlef Braune schrieb in Märkische Allgemeine Zeitung am 26.07. 2008

Unglaubliche Allianz

Im Frühjahr 1933 reiste SS-Untersturmführer Leopold von Mildenstein zusammen mit dem jüdischen Ehepaar Tuchler durch Palästina. Mildensteins Berichte über das zionistische Projekt erschienen in der NS-Zeitung „Der Angriff“.
Als der israelische Historiker Jacob Boas diesen Vorgang 1980 erwähnte, erntete er heftige Proteste. Boas berührte ein Tabuthema.

Dass es auch Übereinstimmungen zwischen dem Nationalsozialismus und der zionistischen Bewegung gegeben hat, hörte man im 1948 gegründeten Staat Israel ungern.

Umfassend widmet sich diesem geschichtlichen Hintergrund der aus einer orthodoxen jüdischen Familie stammende US-amerikanische Marxist Lenni Brenner. Der Zionismus, eine jüdisch-nationale Bewegung, entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf den zunehmenden Antisemitismus in Europa. Vor allem Theodor Herzl gab in seinem Buch „Der Judenstaat“ der zionistischen Bewegung die Richtung vor.

Für das Ziel eines eigenen Staates sei der Zionismus sogar eine Symbiose mit dem Antisemitismus eingegangen, schreibt der Autor. Deutschland habe bereits zu viele Juden, habe Chaim Weizmann, später Präsident der Zionistischen Weltorganisation und erster Präsident Israels, 1912 vor einem Publikum in Berlin gesagt. Nur ein eigener Staat könne da Abhilfe schaffen.

Die Assimilation der Juden in ihren Geburtsländern – dafür standen Heinrich Heine, Karl Marx und Kurt Tucholsky – erschien den Zionisten als Gefahr für ihr Palästinaprojekt. So begrüßte der Führer der Staatszionistischen Organisation in Deutschland, Georg Kareski, im „Angriff“ die Nürnberger Rassegesetze mit ihrem Verbot von Mischehen als Erfüllung alter zionistischer Forderungen.

Die zionistischen Verbände, die nur eine Minderheit des deutschen Judentums repräsentierten, verweigerten sich einem Abwehrkampf gegen die faschistische Bedrohung. Sie sprachen sich gegen einen Boykott gegen Deutschland aus. Statt dessen wurde ein Abkommen mit den Nazis geschlossen, wodurch sich Juden, die Teile ihres Vermögens auf ein Sonderkonto überwiesen, ihre Ausreise erkauften. Der Zionismus sei für das NS-Regime ein brauchbares Werkzeug zur Durchsetzung der Judenpolitik vor der „Endlösung“ gewesen.

Solche Fakten und Zusammenhänge verleihen Brenners Buch Brisanz.

Der Autor zeigt zahlreiche Fälle auf, in denen Zionisten mit antisemitischen Regimes zusammengearbeitet haben. Sein 1983 erschienenes Werk wurde nach der Öffnung vieler Archive überarbeitet und ins Deutsche übersetzt.

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