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Übernachten am Panoramaweg in Werder


erschienen am 11.03.15

Die Pearl Harbor Lüge

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Jan von Flocken
Tatsachenreport
2. unveränderte Auflage 2015, 9.90 €


erschienen am 10.03.15

EINHEIT im Geistigen?

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Protokolle des Kulturbundes 1945-48
hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zeit- und Militärgeschichte
22.95 €


erschienen am 01.12.14

Die MH17-Falle

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Ein Kriminalfall
Wolfgang Eggert
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 17.07.14

Flug MH370

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Die Geheimdienstspur
Wolfgang Eggert
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 19.12.13

Faktencheck 9/11

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Eine andere Perspektive 12 Jahre danach
Paul Schreyer
COMPACT
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Nr. 1

Flug MH370

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Die Geheimdienstspur

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 2

Die MH17-Falle

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Ein Kriminalfall

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 3

Die Pearl Harbor Lüge

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Jan von Flocken

Tatsachenreport

2. unveränderte Auflage 2015,

9.90 €


Nr. 4

Unser Tausendjähriges Reich

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Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen

Jan von Flocken

Kulturgeschichte

9.90 €


Nr. 5

Die Berliner Mauer (1961-1989)

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Fakten, Hintergründe, Probleme

Siegfried Prokop

COMPACT

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Nr. 6

Ich habe "NEIN!" gesagt

Ich habe "NEIN!" gesagt

Über Zivilcourage in der DDR

Marco Hecht, Gerald Praschl

Zeit- und Militärgeschichte

9.90 €


 Marco Hecht, Gerald Praschl: Ich habe "NEIN!" gesagt im Kai Homilius Verlag - Pressespiegel

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Ich habe "NEIN!" gesagt
von
Marco Hecht, Gerald Praschl
Über Zivilcourage in der DDR
208 Seiten, Softcover, 2002
Zeit- und Militärgeschichte Band 4, 9.90 €
Bestell-Nr. 08004

Vorwort von: Wolfgang Thierse

mit Beiträgen von: Helmut Müller-Enbergs

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Aktuelle Rezension


Wolfgang Schuller schrieb in FAZ am 03.04. 2003

Mielkes Neinsager

Die Forderung nach einer positiven Würdigung ihrer "DDR-Biographie" wird üblicherweise von denen am lautesten erhoben, deren Biographie einige dunkle Flecken aufweist, die auf diese Weise aufgehellt werden sollen. Das bekannteste Beispiel ist der IM Sekretär, der mit dieser Forderung zumindest implizit behauptet, es sei typisch für die DDR-Bevölkerung gewesen, mit der Staatssicherheit konspirativ zusammenzuarbeiten.

Nun ist es aber doch so, daß in den meisten DDR-Biographien keinerlei MfS-Mitarbeit vorkommt, so daß es schon deshalb eine ziemliche Unverfrorenheit ist, seine eigene Spitzelei als typisch hinzustellen und dadurch all die zu beleidigen, die nichts mit der Staatssicherheit zu tun hatten. Noch kränkender ist das gegenüber denjenigen Biographien, die nicht nur keine Zusammenarbeit mit dem MfS aufweisen, sondern in denen sich Menschen gegen solche Zumutungen wehrten, weil sie sie einfach für unanständig hielten.

Das vorliegende - leider äußerlich ziemlich unordentlich gemachte - kleine Buch berichtet von solchen Schicksalen, die größtenteils aus den MfS-Akten gewonnen sind - was deutlicher als vieles andere gegen deren Schließung spricht.

Fast das Eindrucksvollste ist, daß alle, von denen hier die Rede ist und die oftmals selbst zu Worte kommen, nicht im entferntesten zu irgendeiner Prominenz gehören:

Briefträgerin, Näherin, Hochseefischer, Buchhalter, Kellner ... Keiner von Ihnen konnte wissen, wie die Staatssicherheit sich gegenüber einer solchen Weigerung verhalten würde, und es kam auch alles vor:

Es gab ein einfaches Ablassen von dem Kandidaten, es gab aber auch schwere berufliche Schädigung, und es gab - wegen hergeholter anderer Straftatbestände - Gefängnisstrafen.

Hier haben wir sogenannte einfache Menschen unter großem persönlichen Risiko gezeigt, was es heißt, sich in einer bleiernen Diktatur einfach anständig zu verhalten. Das sind DDR-Biographien, die vorbildhafter sind als die, deren Fehlverhalten für sich in Anspruch nimmt, der Regelfall zu sein. Diese Neinsager und die vielen anderen ihrer Art verdienten weit bekannter zu sein, als sie es leider sind.

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