
das größte Hofensemble in Europa
Wolfgang Feyerabend
Der historische Ort
4. völlig neue und überarbeitete Auflage 2005, 2.60 €

Spurensuche
Petra Werner, Hans-Joachim Veigel
Der historische Ort
2.60 €

Kaija Voss
Der historische Ort
2.60 €

Peter Feist
Der historische Ort
2. aktualisierte Auflage 2004, 2.60 €

Peter Feist
Der historische Ort
2. aktualisierte Auflage 2003, 2.60 €

Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
COMPACT
3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
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Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
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Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
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Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
9.90 €
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Mittelalterliche Stadtansicht - Templin
von Peter Feist
28 Seiten, Broschüre, 2004
2. aktualisierte Auflage
Der historische Ort Band 10, 2.60 €
Bestell-Nr. 01010![]()
Die Tore waren stark gefährdet, deshalb war zu Ihrer Verteidigung
ein besonderer Bauaufwand erforderlich. Zugleich waren die Tore auch das
Wahrzeichen einer Stadt, die dem Reisenden weithin von der macht, dem
Reichtum und der Wehrhaftigkeit der Stadt künden sollten. Ab dem
späten 14. Jahrhundert entstanden daher in Norddeutschland besonders
aufwendige Tortürme in den Formen der Backsteingotik. Sie hatten
jeweils an der Stadt- und Feldseite reich verzierte Giebelabschlüsse,
die Schaugiebel. In Templin, das zu den frühsten Beispielen dieser
Bauweise gehört, sind diese Staffelgiebel, zwischen denen sich ein
Satteldach befindet, mit Filialen, gekuppelten Maßwerkfenstern,
Blendnischen und umlaufenden Friesen verziert. ...
Der aufmerksame Betrachter wird jeweils an der Feldseite der Türme
einen kleinen Vorbau entdecken. Er diente zur Aufnahme eines Fallgatters,
das hinter einem hohen Spitzbogen in einer Nut herabgelassen wurde. Solche
Fallgatter waren notwendig, damit das Tor bei einem Überraschungsangriff
in Sekundenschnelle geschlossen werden konnte. ...
Jeder, der die Stadt betreten wollte, musste zuerst das Vortor passieren.
Danach fand er sich in einem längeren Gang zwischen den Toren und
zwei parallelen seitlichen Begrenzungsmauern in den Zwinger eingekeilt.
Dieses Zwingerprinzip, daß man auch aus dem Burgenbau kennt, sollte
vor allem gegen Überraschungsangriffe sichern. In einem solchen Zwangsweg
konnte sich der Angreifer nicht räumlich entfalten. Er war daher
der Wirkung der Schusswaffen, vor allem Pfeil und Bogen, aber auch der
zur Verteidigung benutzten Kampfmittel wie Steinen und siedenden Flüssigkeiten,
auf sehr engem Raum von mehreren Seiten ohne jegliche Deckung ausgesetzt.
![]() Stadt Oranienburg. |
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Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Berlin Brandenburg,
Stuttgart 1985
Kulturhistorische Streifzüge. Prignitz-Ruppiner Land-Uckermark, Fremdenverkehrsverband
Brandenburg Nord e.V., o. O. 1993
Phillip, H., Die Geschichte der Stadt Templin, 1925
Piltz, Georg, Kunstführer durch die DDR, Berlin/Leipzig/Jena 1969
Richter, Brigitta, Geheimtip Uckermark. Ausflüge in das Berliner
Umland, Berlin 1992
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