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Als Berlin eine Festung war (1658-1746)
von Peter Feist
28 Seiten, Broschüre, 2006
2. Auflage
Der historische Ort Band 27, 2.60 €
Bestell-Nr. 01027
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LESEPROBE


Einerseits waren die Berliner nach den schlimmern Erfahrungen des Dreißigjährigen Krieges, als ihre Stadt nicht verteidigt werden konnte und so zur Beute für alle durchziehenden Truppen wurde, sicher froh über den Bau der Befestigungsanlagen. Andererseits war die Errichtung dieser Anlagen mit mancherlei Beschwernissen verbunden.
Kurfürst Friedrich Wilhelm erklärte Berlin 1657 zur Garnisonsstadt seines neugeschaffenen stehenden Heeres. Entschädigungslos mussten die Bürger als Einquartierung mehr als 2000 Soldaten mit ca. 600 Familienangehörigen in ihre Häuser aufnehmen, im Durchschnitt kamen also 33 Personen in jedes Haus.
Im wesentlichen mussten die Berliner die Festungsbauten errichten und auch noch die Finanzierung übernehmen. Ein Teil der Vorstädte wurde abgerissen und eingeebnet, die Stadtbewohner mussten Grundstücke und Bauland für die Festungsanlagen zur Verfügung stellen.
Die Entschädigungen der kurfürstlichen Kasse dafür waren meist willkürlich und mussten zum Teil durch lange Prozesse erstritten werden. Ein Viertel aller Einwohner hatte täglich zu unentgeltlichen Schanzarbeiten anzutreten, so dass mit anderen Helfern ca. 4.000 Menschen jeden Tag an den Wällen arbeiteten. Die Bauern, die zu den Märkten kamen, mussten immer eine Fuhre Schutt aus dem Stadtinneren mitbringen, ehe sie nach Hause fahren durften. Er diente zur Verfüllung der jetzt überflüssigen Gräben der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Die Stadt wurde von einem Gouverneur, dem Festungskommandanten, regiert, was die städtischen Freiheiten erheblich einschränkte. Auch später war der Festungsbau mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Neben den baulichen Behinderungen, die der 85 Meter breite Wallgürtel mit sich brachte, behinderte er auch das Wachstum der Stadt. Die wenigen Tore machten ständige Umwege erforderlich und die vor den Wällen entstandenen Vororte wurden bei militärischen Bedrohungen vom Militär eingeebnet, um ein freies Schussfeld für die Artillerie zu erhalten.

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Literatur:


Demps, Laurenz, Festung Berlin. In: Arsenal 4, Militärverlag - Berlin 1982.
Engelmann, Dieter, Der Festungsbau in Berlin. Ein Instrument der weiteren Festung des feudalabsolutistischen Brandenburg- Preussischen Staates. In: Jb. des Märkischen Museums, X/1984.
Gahring, W., Schulze, H.; Weise, K., 750 Jahre Berlin. Illustrierter Überblick über die Geschichte Berlins. Berlin-Information (Ost) 1987.
Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, Berlin und Brandenburg. Stuttgart 1985.
Holtze, F., Geschichte der Befestigung von Berlin. In: Schriften des Vereins für die Geschichte der Stadt Berlin, Heft X, Berlin 1874
Kieling, Uwe, Berlin - Baumeister und Bauten, Berlin 1987.
Mauter, Horst, Neues über die Berliner Festungsanlage des 17. Jh. In: Ausgrabungen und Funde Nr. 19/1974, Berlin
Priese, G./Kielung, U. (Hrsg.) Historische Städte unter Denkmalschutz. Tourist-Führer, Berlin-Leipzig 1989.
Reinbecker, Erwin, Die Mohren-Brücke und der ehemalige Festungsgraben von Berlin. In: Ausgrabungen und Funde Nr. 4-1956, Berlin
Schierer, Heinz, Die Befestigung Berlins zur Zeit des Großen Kürfürsten. In: Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins Heft 57, Berlin 1939
Voigt, Chr., Die Festung Berlin. In: Burgwart, 1 u. 2, Jg. 1920.

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