
- der Ort der dem Land seinen Namen gab
Peter Feist
Der historische Ort
2. aktualisierte Auflage 2004, 2.60 €

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Burg Ziesar
von Peter Feist
- die Burg des Minnesängers Nikolai de Treskow
28 Seiten, Broschüre, 1998
Der historische Ort Band 40, 2.60 €
Bestell-Nr. 01040![]()
Die stark befestigte Anlage war von
allen Seiten von Wassergräben und Wällen umgeben. Die äußere
Befestigung bildet eine sehr starke, bis zu vier Meter dicke Ringmauer,
die aus Findlingsblöcken erbaut war. Die Gesamtanlage wurde von 7
Türmen überragt. Von der trapezförmigen Hauptburg dieser
Zeit, blieb nur der später mehrfach umgebaute Nordflügel eines
dreistöckigen Schlossbaus mit zahlreichen Zimmern und Sälen
erhalten. Wahrscheinlich noch älter, wohl im 13. Jahrhundert erbaut,
ist der 37 m hohe, aus Granitquadern errichtete Bergfried in der südöstlichen
Ecke des Burghofes. Sein Zinnenkranz und die originelle Kuppelbekrönung
sind aus der Renaissance. ....
Von der ausgedehnten und gut befestigten, ursprünglich halbkreisförmigen,
später viereckigen Vorburg mit ihren 5 Türmen hat sich nur ein
Rundturm mit Spitzkegeldach, der "Storchenturm" erhalten. Seinen
Namen verdankt er einem nun schon viele Jahrhunderte, alljährlich
dort nistenden Storchenpaar. Wer in Frühjahr die Burg besucht, kann
von der Plattform des Bergfrieds aus die Störche bei der Aufzucht
ihrer Jungen gut und ohne sie zu stören, beobachten.
Alberts, C./ Fürstenberg,
Th. Nachrichten der Stadt sowie Kloster und Burg Ziesar im Regierungsbezirk
Magdeburg, Ziesar 1892.
Burgen und Veste in der Mark Brandenburg in: Die Mark Brandenburg, Heft
7, Berlin 1992.
Ebers, Fritz. Das Burgenland des Fläming, Brandenburg 1826.
Feist, P., Leisering, P., u.a. Burgen im Hohen Fläming, Berlin 1992.
Platz, R. Die Burg Ziesar, in: Ebhardt, Bodo, Der Väter Erbe, Berlin
1909.