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Das Marinemuseum Dänholm
von Horst Auerbach
28 Seiten, Broschüre, 1999
Der historische Ort Band 45, 2.60 €
Bestell-Nr. 01045![]()
Mitte des 19. Jahrhunderts setzen
sich in Preußen immer mehr Personen für den Aufbau einer Marine
ein. Es ging um handfeste ökonomische Interessen (Teilnahme an Überseehandel
und den Erwerb von Kolonien) sowie um Weltgeltung.
In dieser Situation brach der deutsch-dänische Krieg 1848/49 aus.
Die Dänen blockierten die preußischen und anderen deutschen
Häfen und nahmen die Schiffe weg. Dem musste Preußen ohnmächtig
zusehen. Eine breite Flottenbewegung entwickelte sich in Deutschland.
Auch die Einwohner von Stralsund und Rügen spendeten Geld für
den Bau von Kriegsschiffen. Stralsund bewarb sich um die Stationierung
von Kanonenbooten und bot den Verkauf der Insel Dänholm an. Am 10.
August 1848 lief in Stralsund das erste preußische Ruderkanonenboot
unter dem Namen "Strela=Sund" vom Stapel. Es war vollständig
aus Spenden erbaut worden. Nach dem Stapellauf nahm der Dampfer "Stralsund"
das festlich geschmückte Kanonenboot mit den Ehrengästen an
Bord in Schlepp und umrundete nach gutem Brauch den Dänholm. Prinz
Adalbert, der spätere Admiral und Oberkommandierende der preußischen
Marine, gehörte zu den Ehrengästen. Er ließ sich zur Insel
Dänholm übersetzen und dort erläutern, wo die Anlagen für
ein Marinedepot entstehen sollten.
Schriftenreihe des Marinemuseums
Dänholm
Postkartenserie "Dänholm". 11 Postkarten mit einer Erläuterung
zur Geschichte Dänholms.
Das Standardwerk zur Geschichte der preußischen Marine: Auerbach,
Horst. Preußens Weg zur See. Pommern, die Wiege der Königlich-Preußischen
Marine. Berlin 1995.
Die Literatur kann bezogen werden bei:
Förderverein des Marinemuseums Dänholm e.V.
Zur Sternschanze 7
18439 Hansestadt Stralsund
Tel. und Fax (0 38 31) 29 73 27 oder 29 73 28
Die Versandkosten gehen zu Lasten des Empfängers.