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 Andreas Gerlof: Flugplatz Gatow im Kai Homilius Verlag - Startseite

Startseite > Gesamtverzeichnis > Der historische Ort > Städte > Flugplatz Gatow

Flugplatz Gatow
von Andreas Gerlof
28 Seiten, Broschüre, 2000
Der historische Ort Band 63, 2.60 €
auch in: englisch

Bestell-Nr. 01063
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LESEPROBE


Die Royal Air Force hatte sich bereits seit April jenen Jahres mit Plänen beschäftigt, wie im Blockadefall zu reagieren wäre. In deren Mittelpunkt stand naturgemäß der im britischen Sektor gelegene Flugplatz Gatow. Dabei war man jedoch davon ausgegangen, dass Hauptaufgabe einer zu installierenden "Luftbrücke" die Versorgung der eigenen Truppe ist. So erklärt sich vielleicht auch die am ersten Tag dieser Lufttransporte - dem 28. Juni 1948 - in Gatow umgeschlagene Warenmenge: Es waren ganze 40 Tonnen. ...

Der eher bescheiden anmutende Gatower Flugplatz mutierte in kurzer Zeit zum weltweit umschlagstärksten Frachtflughafen seine Zeit. Bereits Anfang Juli 1948 erreichte man pro Tag über Gatow die Anlieferung von 1000 Tonnen all jener Güter, die die eingeschlossenen Stadt so dringend benötigte - von der Babynahrung bis zur Kohle. ...
In der Nachbarschaft des Gatower Flughafens landeten ab dem 5. Juli 1948 Flugboote des Typs "Sunderland" auf der Havel. Sie waren die klassischen "Salztransporter" der Luftbrücke, wurden binnen 20 Minuten entladen und wieder zurück nach Hamburg-Finkenwerder geschickt. Nur ihrem seewassergeschützten Innenleben konnte die aggressive, kristalline Masse nichts anhaben. ...

Das wirft ein Schlaglicht auf die technisch-organisatorische Dimension der "Luftbrücke" in Gatow - der größten je in Friedenszeiten realisierten Operation der Royal Air Force. Ziel war es, bei gutem Wetter 20 und bei schlechtem Wetter 12 Maschinen pro Stunde auf die Landebahn zu bekommen. Wobei sich die Flugzeuge - entsprechend alliierter Vereinbarung - nur in drei Korridoren und dort jeweils in einer Höhe zwischen 100 und 10 000 Fuß bewegen durften. Jede Maschine hatte dabei eine Landetoleranz von lediglich plus oder minus 10 Sekunden.

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Literatur:


G. D. Wilson. The History of Gatow. P.C. Whitfield (Hrsg.) Schriftreihe der RAF Gatow, März 1971.
Hauptquartier der Berliner Infanteriebrigade der Britischen Streitkräfte (Hrsg.) Berlin Bulletin. Volume 45, Issue 36, 16. September 1994.
R.E. Miller. A Bridge Yesterday - The Story Of Royal Air Force in Gatow (im Besitz des Archivs der 3. Luftwaffendivision)
Informationen zur 3. Luftwaffendivision - herausgegeben von der Pressestelle der 3. Luftwaffendivision und verlegt von WEKA, Industriestraße 21, 86438 Bad Kissing. 1996.
D.M. Giangreco. Airbridge to Berlin. The Berlin Crisis 1948, its origin and aftermath. (Novato, Calif.: Presidio Pr. 1988)
Blockade und Luftbrücke. Legende oder Lehrstück? Die Berlin Krise von 1948/49 und ihre Folgen. Berlin: Stiftung Luftbrückendank 1988.
Berlin-Blockade und Luftbrücke. Analyse und Dokumentation. Uwe Prell und Lothar Winkler (Hrsg.) 1987.

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