
Jürgen Scharnweber
The Historic Place
3. aktualisierte und völlig überarbeitete edition 2010, 2.60 €

Peter Feist
The Historic Place
2. edition 2006, 2.60 €

Peter Feist
The Historic Place
4. edition 2006, 2.60 €

Raimund Hertzsch
The Historic Place
2. edition 2006, 2.60 €

Beatrice Hanstein
The Historic Place
2. edition 2006, 2.60 €

ed. by Jürgen Elsässer, Matthias Erne
3. edition 2010,8.80 €

About the Eerie Collaboration between the Zionists and the Fascist Dictators
Lenni Brenner
Edition Contemporary History
24.80 €

Domenico Losurdo ed. by Jürgen Elsässer
7.50 €

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
Jan von Flocken
Cultural History
9.90 €

Siegfried Prokop
7.50 €

About Moral Courage in the GDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Edition Contemporary History
9.90 €

Homepage >Programme > The Historic Place > Pillnitz Castle and Parc
Pillnitz Castle and Parc ![]()
by Beatrice Hanstein
28 pages, brochure, 2001
The Historic Place volume 67, 2.60 €
also in:
Bestell-Nr. 010671![]()

Pillnitz – ein chinesischer Traum
Geruhsam folgt der Dampfer den Bögen des Flusses durch grüne Wiesen und mit prächtigen Villen bebaute Hänge, scheinbar ist die Stadt Dresden verlassen – doch da erhebt sich aus der stillen Uferlandschaft der Elbe wie ein Traumbild Schloß Pillnitz. Im Strom spiegeln sich Türmchen und Treppen, Fenster und Balkone des fernöstlichen Traumes von August dem Starken. Auch der mit Bus oder Auto anreisende Gast wird auf seiner Fahrt von dem unerwarteten Anblick eines unmittelbar an der Straße gelegenen Pavillons mit geschwungenem Dach und einem Drachen als Wetterfahne überrascht. China in Dresden? Die Neugierde ist geweckt.
Erst der Spaziergang durch den 28 ha großen Schloßpark mit seinen unterschiedlichen Gebäuden und dendrologischen Sehenswürdigkeiten, mit der gartenarchitektonischen Vielfalt und differenzierten Nutzung läßt erkennen, daß hier weitaus mehr entstanden ist, als die Laune eines barocken Herrschers sich auszumalen vermochte. Pillnitz deutet über das barocke Lustschloß August des Starken, das 1765 Sommerresidenz des sächsischen Hofes wurde, hinaus. Zu den in mehr als 100 Jahren Bauzeit entstandenen Erweiterungs- und Verbindungsbauten, die nicht nur Berg- und Wasserpalais, sondern auch die barocke Orangerie in beeindruckender, architektonischer Harmonie mit der umfassenden Gartenplanung ergänzen, kommen um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert der Chinesische und Englische Pavillon, später auch das Palmenhaus hinzu. Die botanischen Sammlungen von Pillnitz werden ständig vergrößert, über 2000 freistehende Gehölze weist die Schloßanlage auf, und mehr als 400 Kübelpflanzen geben dem Park in den Monaten Juni bis September südliche Anmut.
Schloß und Park sind Teil der lebendigen Kulturlandschaft des Elbhanges. Pillnitz ist Museum und Kulisse, Garten und Studierkabinett, Botanisches Zentrum und Ausflugsort.