SUCHE

 

Hilfe


NEU

Übernachten am Panoramaweg in Werder


erschienen am 02.06.02

Das carrousel Theater in Berlin

Das carrousel Theater in Berlin

carrousel Theater an der Parkaue
Der historische Ort
2.60 €


erschienen am 02.06.01

Theater des Westens in Berlin

Theater des Westens in Berlin

Jo Lüdemann
Der historische Ort
2.60 €


erschienen am 02.06.00

Die Deutsche Oper Berlin

Die Deutsche Oper Berlin

Doris Heidelmeyer
Der historische Ort
2.60 €


DIE BESTSELLER


Nr. 1

Flug MH370

Flug MH370

Die Geheimdienstspur

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 2

Die MH17-Falle

Die MH17-Falle

Ein Kriminalfall

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 3

Die Pearl Harbor Lüge

Die Pearl Harbor Lüge

Jan von Flocken

Tatsachenreport

2. unveränderte Auflage 2015,

9.90 €


Nr. 4

Unser Tausendjähriges Reich

Unser Tausendjähriges Reich

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen

Jan von Flocken

Kulturgeschichte

9.90 €


Nr. 5

Die Berliner Mauer (1961-1989)

Die Berliner Mauer (1961-1989)

Fakten, Hintergründe, Probleme

Siegfried Prokop

COMPACT

7.50 €


Nr. 6

Ich habe "NEIN!" gesagt

Ich habe "NEIN!" gesagt

Über Zivilcourage in der DDR

Marco Hecht, Gerald Praschl

Zeit- und Militärgeschichte

9.90 €


 Jo Lüdemann: Theater des Westens in Berlin im Kai Homilius Verlag - Startseite

Startseite > Gesamtverzeichnis > Der historische Ort > Theater > Theater des Westens in Berlin

Theater des Westens in Berlin
von Jo Lüdemann
28 Seiten, Broschüre, 2001
Der historische Ort Band 78, 2.60 €
Bestell-Nr. 01078
Direkt beim Verlag bestellen

LESEPROBE


Das auffällige, im Stile der Renaissance und Neogotik errichtete Gebäude, entstand 1895/96 nah den Plänen des Architekten Bernhard Sehring. Sehrings Absicht war es, ein zweites Berliner Opernhaus, neben der von Knobelsdorff 1741 errichteten "Königlichen Hofoper Unter den Linden" zu bauen. Ursprünglich für 3000 Zuschauer geplant, eröffnete das Haus mit 1700 Plätzen.
Während das Zuschauerhaus mit seinen klassizistischen Stilelementen an die Palast-Architektur erinnert, wurde das anschließende Bühnenhaus mit seinen Türmen, Zinnen und Erkern schon zu Sehrings Lebzeiten als "Gralsburg" verspottet. Die Vorderfront des Zuschauerhauses wird von sieben Säulen bestimmt, die ein Fries mit der Aufschrift "Hanc domum artis colendae causa condidit. Anno MDCCCLXXXXVI Bernhard Sehring." (Dieses Haus gründete Bernhard Sehring 1896 zur Pflege der Kunst) tragen. Die ebenfalls an der Vorderfront plazierten weibliche Figurengruppe (geschaffen von Ludwig Menzel) symbolisiert die schwesterliche Nähe zwischen Berlin und Charlottenburg. Um das Publikum besonders zu beeindrucken, legte der Architekt besonderen Wert auf die Ausgestaltung der Foyer-Buffets, die besonders üppig ausgestaltet wurden. Daß die beabsichtigte Wirkung auch wirklich erzielt wurde - dafür spricht der Bericht eines Zeitzeugen: "Aus dem Kassenvestibule gelangt man auf beiden Freitreppen von schwarzem Marmor, auf deren Rampen sich sechs Säulen mit Flammenopferbecken erheben, in die Parketts. Aus dem Parkettvestibule leuchten 400 elektrische Lichter herab. Auf weißen Marmorstufen steigt man zum ersten Rang hinauf, dessen Wandelgänge in dem lichten Glanze blaßrosafarbener Marmorwände erstrahlen; aus der decke spenden 1200 elektrischeFlammen ihr Licht. ...

zum Anfang

Literatur:


Hundert Jahre Theater des Westens, Propyläen Verlag, Berlin 1996.
Dr. Otto Wedding, Geschichte des ehemaligen Königlichen Theaters in Charlottenburg. In: Geschichte des Theater in Deutschland, Berlin 1902.
Paul Blumenreich, Das Theater des Westens, Festschrift. Berlin 1896.

zum Anfang