
- der Ort der dem Land seinen Namen gab
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Der historische Ort
2. aktualisierte Auflage 2004, 2.60 €

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Burg Rabenstein bei Chemnitz
von Jens Fiedler
28 Seiten, Broschüre, 2001
Der historische Ort Band 80, 2.60 €
Bestell-Nr. 01080![]()

Rabenstein ist eine kleine, aber bemerkenswerte Burg, die als Vasallenburg und Wegekastell diente. Sie wurde um 1170 erbaut, als die deutschen Kaiser und Könige ihr Reichsgut Pleissenland besiedeln und ausbauen ließen. Nicht alle Teile der Anlage sind gleichzeitig entstanden; die Unterburg etwa wurde erst im 14. Jahrhundert ergänzt, im 18. Jahrhundert allerdings wieder abgerissen.. Am Ende des 14. Jahrhunderts stand die Burg im Mittelpunkt einer kriegerischen Auseinandersetzung, der sogenannten "Rabensteiner Fehde". Ein illustrer Zeitgenosse war der Burgherr Johann Georg von Welck. Der Kämpfer in den napoleonischen Freiheitskriegen war befreundet mit Friedrich de la Motte Fouqué, einem bedeutenden Schriftsteller der deutschen Romantik. Dessen Frau Caroline war nach einem Besuch auf der Burg Rabenstein so begeistert, daß sie ihr in ihren "Reisebeschreibungen" eine ganze Seite widmete. Durch den häufigen Besitzerwechsel in der Folgezeit wurden die Bauwerke und besonders die Gartenanlage vernachlässigt und verloren an Attraktivität. Der stetige Verfall führte 1942 zur Schließung der Burg für den Besucherverkehr, 1959 konnte sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden.
Autorenkollektiv: Karl-Marx-Stadt.
Werte unserer Heimat, Bd. 33. Berlin 1979.
Kommission für Heimatforschung: Das Limbacher Land. Werte der deutschen
Heimat, Bd. 5. Berlin 1962
Ludwig, K.: Burg Rabenstein. Chemnitz 1991 (Neuauflage).
Müller, J.: Zur Geschichte und Burg Rabenstein. Beiträge zur
Heimatgeschichte von Karl-Marx-Stadt, Heft 9. Karl-Marx-Stadt 1961
Steinbrück, H.: Geschichte der Herrschaft Rabenstein. Reichenbach
1920.