
- der Ort der dem Land seinen Namen gab
Peter Feist
Der historische Ort
2. aktualisierte Auflage 2004, 2.60 €

Peter Feist
Der historische Ort
2.60 €

Kristine Glatzel
Der historische Ort
2.60 €

Marion Schulzke
Der historische Ort
2.60 €

Andreas Stahl
Der historische Ort
2.60 €

Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
COMPACT
3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
Domenico Losurdo hrsg. von Jürgen Elsässer
COMPACT
7.50 €

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
Jan von Flocken
Kulturgeschichte
9.90 €

Fakten, Hintergründe, Probleme
Siegfried Prokop
COMPACT
7.50 €

Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
9.90 €
Startseite > Gesamtverzeichnis > Der historische Ort > Burgen > Wasserburg Heldrungen
Wasserburg Heldrungen
von Klaus-Martin Bresgott
28 Seiten, Broschüre, 1998
Der historische Ort Band 98, 2.60 €
Bestell-Nr. 01098![]()
Mitten in der Zeit des Schloßbaus
überschlagen sich in Mitteldeutschland die Ereignisse. Am 31. Oktober
1517 schlägt Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger
Schloßkirche. Eine Lawine gerät ins Rollen, die alle Stände
gleichermaßen in Aufruhr versetzt. Insbesondere unter der Bauernschaft,
die die Schriften der Reformators begierig aufsaugte, regen sich Unmut
und der Wunsch nach einer Verbesserung der Lebensumstände. Vereinzelt
flammen in Süddeutschland Aufstände auf. Im Frühjahr 1525
bricht der Bauern-Sturm auch um Frankenhausen und Heldrungen herum los.
Unter der Führung des Pfarrers Thomas Müntzer sammelt sich ein
Heer, das gewillt ist, die Festung Heldrungen zu stürmen und den
Heldrunger Grafen "der Verderbung [zu] überantworten".
Der Zorn der Bauern ist groß. Thomas Müntzer spricht gegen
den Heldrunger Grafen aus, was alle denken: "du bist der Christenheit
nichts nutze, du bist ein schädlicher Staubbesen der Freunde Gottes."
Der Übermacht der fürstlichen Heere aber, ...., sind die Bauern
nicht gewachsen. Und Heldrungen wird für Müntzer nicht Ort des
Sieges, sondern Ort größter menschlicher Qualen. Im sogenannten
Fuchsturm, der 1805 abgerissen werden wird, nehmen ihn Graf Ernst II.
und Herzog Georg in die Folter, suchen ihm den Widerruf abzupressen und
überantworten ihn wenige Tage später dem Scharfrichter.
![]() Burgen an der Autobahn: |
zum Anfang
Heimatverein "Schloss-Heldrungen"
(Hrsg.): Historisches von Stadt und Burg Heldrungen, o. J.
Mrusek, Hans-Joachim: Thüringische und sächsische Burgen. Leipzig,
1965.
Roch, Irene: Schloss Heldrungen. Leipzig, 2/1989.
Schmitt, Reinhard: Schloss und Festung Heldrungen. München/Berlin,
1993.
Voß, Gotthard: Allstedt, Frankenhausen, Heldrungen. Weimar, 1983.