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Übernachten am Panoramaweg in Werder


erschienen am 07.12.09

Allmähliche Revolution - Tabu der Linken<br />Zwei Arten Abstand vom Volk: Warten auf Wunder /  Gebt eure Stimmen bei uns ab!

Allmähliche Revolution - Tabu der Linken
Zwei Arten Abstand vom Volk: Warten auf Wunder / Gebt eure Stimmen bei uns ab!

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erschienen am 27.02.09

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erschienen am 20.04.06

Kuba - nach Fidel

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Kann die Revolution überleben?
Fidel Castro, Felipe Pérez Roque, Heinz Dieterich
Politik & Denken
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erschienen am 20.04.06

Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts

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Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie nach dem globalen Kapitalismus
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Nr. 4

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Fakten, Hintergründe, Probleme

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Nr. 6

Ich habe "NEIN!" gesagt

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 Fidel Castro, Felipe Pérez Roque, Heinz Dieterich: Kuba - nach Fidel im Kai Homilius Verlag - Startseite

Startseite > Gesamtverzeichnis > Politik & Denken > Kuba - nach Fidel

Kuba - nach Fidel
von Fidel Castro, Felipe Pérez Roque, Heinz Dieterich
Kann die Revolution überleben?
176 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2006
Politik & Denken Band 4, 9.90 €
Bestell-Nr. 10004

Titel ist derzeit vergriffen!


"Glaubt Ihr, dass der revolutionäre, sozialistische Prozess Kubas umkehrbar ist?", fragte der Comandante en Jefe, Fidel Castro, auf seiner Rede am 17. November 2005 in der Universität von Havanna. Mit dem Ausruf "Diese Revolution kann nicht von anderen zerstört werden, sondern nur durch unsere Schwächen und Ungleichheiten" wurde erstmals durch Fidel selbst der Erfolg der Revolution in Frage gestellt - ein Schock, wenn auch ein dialektischer, sollte er doch gleichzeitig eine internationale Debatte um Fehler und mögliche Verbesserungen auslösen! Die internationale Solidaritätsbewegung reagierte mit Bestürzung und Unglauben, ob der Tatsache, dass der Comandante zuvor fast ein halbes Jahrhundert lang immer von der Unbesiegbarkeit der Revolution sprach. Als der kubanische Außenminister Felipe Pérez Roque am 23. Dezember, fünf Wochen nach dieser Rede darauf aufmerksam machte, "dass es notwendig sein wird, unsere siegreiche Revolution zu verteidigen, wenn eines Tages die Lücke da ist, die niemand ausfüllen kann.", er also erstmals öffentlich von der Zeit nach Fidel sprach, holte er die November-Rede wieder in den öffentlichen Diskurs zurück. Heinz Dieterich, mit Fidel und Felipe verbunden durch eine jahrelange Freundschaft, geht noch weiter: "Keine dieser Maßnahmen, so argumentiere ich in meiner Diskussion der Vorschläge des Außenministers und einiger Ausführungen Fidels, wird die Zukunft der Revolution nach dem Tode Fidels garantieren. Ebensowenig wie einige ökonomische Verbesserungen in der Lebensqualität der kubanischen Mehrheiten. Denn die Krise des Modells des historischen Sozialismus in Kuba ist strukturell, so wie sie es auch in der DDR und der Sowjetunion war." Nach Fidels Tod wird weltweit Trauer herrschen, ein Großer der Weltpolitik tritt ab. In der November-Rede formuliert Fidel Castro sein politisches Vermächtnis. Sorgen wir mit dafür, dass die kubanische Revolution überleben kann, nehmen wir Fidels Aufruf wahr, "eine Debatte zu führen, die unter dem Gesichtspunkt meiner politischen Ethik lediglich eine Zielsetzung haben kann: die Theorie und Praxis des Übergangs zu einer nichtkapitalistischen Welt voranzutreiben, in der die Zukunft Kubas von entscheidender Bedeutung ist." , so Heinz Dieterich in der Einleitung.

REZENSIONEN


Gerhard Desombre schrieb in Neues Deutschland am 13.07. 2006

Das spontane »Nein« - Was kommt nach Castro? – Fidel antwort selbst

Weder Freund noch Feind können sich heute Kuba ohne Fidel Castro überhaupt vorstellen, so sehr sind die karibische Insel und ihr nunmehr 80-jähriger Revolutionsführer miteinander verschmolzen. Doch die Zeit rückt heran, in der man es sich wird vorstellen müssen, und niemand anderes als Castro selbst hat die Debatte darüber eröffnet – mit einem überraschenden Warnruf. Am 17. November 2005 hielt er in der Universität von Havanna vor Studenten und Dozenten eine Aufsehen erregende Rede, in der er die innere Situation Kubas äußerst kritisch anlysierte und sein politisches Leben Revue passieren ließ. Dabei hielt er auch gedankliche Vorausschau bis zu seinem Tod und darüber hinaus. Unruhe kam bei seinen Zuhörern auf, als er ihnen unerwartet die Frage stellte: »Glaubt ihr, daß dieser revolutionäre sozialistische Prozeß scheitern kann oder nicht?« Und spontan riefen sie: »Nein!«
Aber Fidel antwortete ihnen: »Habt ihr gründlich darüber nachgedacht? ... Ich bitte euch alle, ohne Ausnahme, nachzudenken: Kann ein revolutionärer Prozeß irreversibel sein oder nicht? Welches sind die Ideen oder der Bewußtseinsgrad, die ein Rückgängigmachen eines revolutionären Prozesses unmöglich machen? Wenn diejenigen, welche die Ersten, die Veteranen waren, aufhören zu existieren und neue Generationen von Führungskräften an ihre Stelle treten, was ist zu tun und wie sollte es getan werden? ... Diese Revolution kann sich zerstören, aber die Vereinigten Staaten können es heutzutage nicht mehr. Wir ja, wir können sie (die Revolution) zerstören, und es würde unsere Schuld sein. Ich hatte das Privileg, viele Jahre zu leben, das ist kein Verdienst, aber es ist eine außerordentliche Möglichkeit, euch das zu sagen, was ich sage.«
So sprach Fidel an jenem Novembertag in der Aula Magna »seiner Universität«. Es war der 60. Jahrestag seiner Immatrikulation an eben dieser Hochschule. Schnell war den Anwesenden und auch vielen, die die Rede später lasen, klar, dass Fidel auf das unvermeidlich Kommende hinweisen wollte – ein Kuba ohne ihn.
Bald wurden aufgeschreckte Stimmen laut, die interpretierten, was der Redner »wirklich gemeint« habe und dass man Fidel »nicht falsch verstehen« dürfe usw. Castro muss das geahnt haben. Wohl darum ließ er seine Rede veröffentlichen mit dem Vorwort: »Kontrolliert und überarbeitet vom Autor selbst, mit absolutem Respekt gegenüber der Integrität der im Text ausgedrückten Ideen. Es ist nicht so, als hätte ich improvisiert. Ich habe viel über diese Daten nachgedacht.« ...

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Martin Ling schrieb in Neues Deutschland am 18.02. 2006

»Fidel Castro will eine internationale Diskussion«

Ich denke, dass die Unterversorgung der europäischen Zentralverwaltungswirtschaften, die im Übrigen nicht auf allen Gebieten existierte, wie etwa Erziehung, Gesundheit, Arbeitsplätze, usf., in den objektiven historischen Bedingungen begründet war unter denen geplant wurden nicht in der Planwirtschaft an sich. Die objektiven Planungskapazitäten der sozialistischen Staaten waren der Komplexität der Planung nicht angemessen, im Wesentlichen aufgrund fehlender Digitalisierung (Computerisierung) der Wirtschaftseinheiten und eines angemessenen Datenübertragungssystems (Internet). Das heißt, die notwendige logistische Basis zur Planung fehlte....

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