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Der Euro vor dem Zusammenbruch
hrsg. von Jürgen Elsässer, Sandra Müller
Wie retten wir unser Geld?
120 Seiten, Taschenbuchausgabe, 2011
COMPACT Band 27, 8.80 €
Bestell-Nr. 12027
mit Beiträgen von: Wilhelm Hankel, Karl Albrecht Schachtschneider, Max Otte, Nigel Farage, Klaus Blessing, Andreas Clauss, Walter K. Eichelburg, Eike Hamer, Edgar Most, Michael Mross
Der Euro vor dem Zusammenbruch: Wie retten wir unser Geld? Zu dieser Frage nahmen Ende 2010 auf einer Konferenz der „Volksinitiative“ die klügsten Köpfe der Volkswirtschaft Stellung. Auf hohem Niveau diskutierten Währungsexperten sowohl aus der konservativen, wie aus der liberalen und linken Richtung.
Prof. Wilhelm Hankel: Der Euro – von Anfang an auf Sand gebaut.
Prof. K. A. Schachtschneider: Das Euro-Regime – Gefahr für unsere Demokratie.
Prof. Max Otte: „Der Crash kommt“ – wenn Deutschland nicht mehr zahlt.
MdEP Nigel Farage: Die Völker Europas wollen Freiheit.
Dr. Edgar Most: Hat als Zentralbankchef der DDR schon eine Währungsunion erlebt.
Weiterhin referierten der Börsenexperte Michael Mross, der Gold-Befürworter Walter K. Eichelburg, der ehem. DDR-Staatssekretär Dr. Klaus Blessing, der Mittelstandsvertreter Dr. Eike Hamer, der Geldkritiker Andreas Clauss sowie Jürgen Elsässer (Volksinitiative).
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Auszug aus der Eröffnungsansprache von Jürgen Elsässer auf der Volksinitiative-Konferenz
„Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr“ am 25.9. in Berlin :
Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Mit dem Euro belügt man Sie, mit dem Euro betrügt man Sie, mit dem Euro beutet man Sie aus. Bankster, Spekulanten, Wirtschaftsbosse und Politiker haben es auf unser Erspartes abgesehen. Auf dieser Aktionskonferenz treffen wir uns als Bürgerinnen und Bürger, die sich das nicht mehr bieten lassen wollen.
Veranstalter dieser Konferenz ist eine eigentlich recht kleine Gruppierung namens Volksinitiative, die einige Freunde und ich zu Anfang 2009 gegründet haben. Vor gut einem Jahr haben wir in Berlin eine Demonstration gegen den Lissabon-Vertrag mitorganisiert, und die heutige Zusammenkunft ist unser zweites großes Projekt. Wir begreifen uns als Impulsgeber einer Volksbewegung gegen die Diktatur des Finanzkapitals. Denn eines müssen wir uns klar machen, meine sehr verehrten Damen und Herren: Diese Wirtschaftskrise ist in Wirklichkeit ein Wirtschaftskrieg. Geführt wird dieser Wirtschaftskrieg von einer internationalen Finanzoligarchie mit den Hauptstützpunkten an der Wall Street und in der City of London. Ziel des planetaren Wirtschaftskrieges ist die Zerstörung selbständiger Nationalökonomien und selbständiger Nationalstaaten und die Errichtung einer globalen Elitenherrschaft.
Der Euro ist das trojanische Pferd, das diese globalen Eliten auf dem europäischen Kontinent in Stellung gebracht haben. Das Gespenstische an der gegenwärtigen Situation ist, wie in der griechischen Sage, dass die Führer von Troja vor der Gefahr die Augen verschließen. In dieser Situation des Versagens, vielleicht des Verrats der politischen Führung muss das Volk handeln. Wir können uns nicht mehr auf die Parteien verlassen.
...
„Deutschland schafft sich ab“ – so charakterisiert der Titel eines aktuellen Buches die Lage der Nation, und das zu Recht.
Wir können und wollen im Rahmen dieser Konferenz die Thesen von Thilo Sarrazin nicht diskutieren. Vielleicht bräuchte es dazu eine weitere. Aber der Buchtitel „Deutschland schafft sich ab“ kann uns durchaus auch heute inspirieren, denn wir beleuchten in den nächsten Stunden die ökonomische und monetäre Seite dieses Abschaffungsprozesses. Wenn die Entwicklung des Euro und der EU nämlich so weiter geht, meine Damen und Herren, wird Deutschland als Wirtschaftssubjekt und damit als politische Einheit nämlich aufhören zu existieren.
Übrig bleiben wird Deutschland als geographische Bezeichnung, so wie wir heute von Franken oder von der Pfalz sprechen. Die bisherigen Bürger einer einigermaßen demokratisch verfassten Bundesrepublik Deutschland werden zu Untertanen eines undemokratischen EU-Imperiums, deren Steuern die EU-Südosterweiterung bis nach Anatolien finanzieren und deren Söhne ohne Veto-Möglichkeit des Bundestages in die amerikanisch-britisch-israelischen Kriege geschickt werden. Das darf nicht sein!
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