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Übernachten am Panoramaweg in Werder


erschienen am 10.03.15

EINHEIT im Geistigen?

EINHEIT im Geistigen?

Protokolle des Kulturbundes 1945-48
hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zeit- und Militärgeschichte
22.95 €


erschienen am 01.12.14

Die MH17-Falle

Die MH17-Falle

Ein Kriminalfall
Wolfgang Eggert
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 17.07.14

Flug MH370

Flug MH370

Die Geheimdienstspur
Wolfgang Eggert
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 31.08.12

Srebrenica

Srebrenica

Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus
Alexander Dorin
Zeit- und Militärgeschichte
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2012, 19.90 €


erschienen am 19.12.11

Jugoslawische Kriege II

Jugoslawische Kriege II

Vom Kosovokrieg bis heute
Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €


DIE BESTSELLER


Nr. 1

Flug MH370

Flug MH370

Die Geheimdienstspur

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 2

Die MH17-Falle

Die MH17-Falle

Ein Kriminalfall

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 3

Die Pearl Harbor Lüge

Die Pearl Harbor Lüge

Jan von Flocken

Tatsachenreport

2. unveränderte Auflage 2015,

9.90 €


Nr. 4

Unser Tausendjähriges Reich

Unser Tausendjähriges Reich

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen

Jan von Flocken

Kulturgeschichte

9.90 €


Nr. 5

Die Berliner Mauer (1961-1989)

Die Berliner Mauer (1961-1989)

Fakten, Hintergründe, Probleme

Siegfried Prokop

COMPACT

7.50 €


Nr. 6

Ich habe "NEIN!" gesagt

Ich habe "NEIN!" gesagt

Über Zivilcourage in der DDR

Marco Hecht, Gerald Praschl

Zeit- und Militärgeschichte

9.90 €


 Max Böhnel, Volker Lehmann: American Empire - No Thank You! im Kai Homilius Verlag - Startseite

Startseite > Gesamtverzeichnis > Zeit- und Militärgeschichte > American Empire - No Thank You!

American Empire - No Thank You!
von
Max Böhnel, Volker Lehmann
Andere Stimmen aus Amerika.
288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2003
Zeit- und Militärgeschichte Band 10, 18.00 €
Bestell-Nr. 08010

mit Beiträgen von: Noam Chomsky, Hisham Sharabi, Michael Hardt, Howard Zinn, Michael Walzer, Frances Fox Piven, William K. Tabb, William Hartung, Yifat Susskind, Ian Williams

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Das Imperium Romanum der Antike, das Heilige Römische Reich im Mittelalter, das Empire Napoleons: So unterschiedlich sie auch waren, allen gemeinsam war das Schicksal des Unterganges. Haben die Vereinigten Staaten von Amerika - ehemals begründet aus dreizehn Kolonien des britischen Empires - diese Lektion gelernt? Befinden sich die USA auf dem Weg zu einem neuen American Empire? Und was ist hieran anders als die verblichenen Imperien europäischer Prägung?
Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge zeichnen die Diskussionen nach, die sich in den USA um die militärische Intervention im Irak entzündeten. In Essays und Interviews äußern sich prominente Repräsentanten der US-amerikanischen Linken kritisch zur gegenwärtigen Machtausübung der Regierung von George W. Bush. Sie zeigen die Hintergründe und Konsequenzen dieser Politik auf, sowohl im Verhältnis zu Old Europe und seinen eigenen imperialen Ambitionen, als auch global. Besondere Aufmerksamkeit wird den Kosten des Krieges und der politischen Rechtswende nach dem 11. September 2001 innerhalb der USA geschenkt.
Entgegen dem in Europa gerne gepflegten Vorurteil von Amerika als Land der fahnenschwingenden Patrioten bietet dieser Band nuanciertere Einsichten. Denn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten besteht durchaus die Hoffnung auf eine Umkehrbarkeit der politischen Verhältnisse. Auch dort sind viele Menschen nicht einverstanden mit amerikanischem Hegemoniebestreben, militärischem Unilateralismus und American Empire.

DIESE TITEL KÖNNTEN IHNEN AUCH GEFALLEN

Gesellschaft zerstören

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Der Neoliberale Anschlag auf Demokratie und soziale Gerechtigkeit
hrsg. von Bernd Hamm
Globale Analysen

Kanonen, Bomben und Durchwesung

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Eine Chronik des amerikanischen Imperialismus 1620-2004
Malte Olschewski
Zeit- und Militärgeschichte

REZENSIONEN


Andrian Kreye schrieb in Süddeutsche Zeitung am 13.11. 2003

Ein anderes Amerika

„American Empire“ entstand sicherlich aus einem Moment heraus, in dem die amerikanische Linke in eine Schwächeposition gedrängt wurde, aus der sie sich im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen langsam wieder herausarbeitet. Als Dokument wird die Anthologie weit über die aktuellen Ereignisse hinaus Gültigkeit behalten. Vor allem aber liefert sie einen hervorragenden Ausgangspunkt, sich auch weiter mit den wichtigen Stimmen des linken Amerika auseinander zu setzen....

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Tom Strohschneider schrieb in Neues Deutschland am 30.09. 2003

Andere Stimmen aus US-Amerika

Vom Niveau der jenseits des Großen Teichs geführten Debatten kann die deutsche Linke - auch dank des Buches von Böhnel und Lehmann - durchaus noch etwas lernen....

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Aus dem KLAPPENTEXT


Noam Chomsky analysiert die neue nationale Verteidigungsstrategie der USA, die zu einer völkerrechtlich bedenklichen "Norm" des "Präventivkrieges" führt. Außerdem widmet sich Chomsky dem Verhältnis zwischen den USA und den europäischen Großmächten. Für ihn überwiegt momentan eindeutig die amerikanische Dominanz gegenüber den europäischen Systemverbündeten.
Hisham Sharabi wirft die wichtige Frage auf, wo sich die arabische Welt heute befindet. Seiner Meinung nach könne die Emanzipation arabischer Gesellschaften nur kollektiv und aus einer Position der Stärke gegenüber den mächtigen Blöcken USA und Europa erfolgen.
Michael Hardt knüpft an seine gemeinsam mit Antonio Negri entworfene Theorie von "Empire" an. Hardt sieht die augenblickliche unilateralistische Politik der Bush-Regierung, die sich vor allem auf militärische Überlegenheit stützt, zum Scheitern verurteilt. Denn langfristig könne kein Land - auch die USA nicht - ein globales Herrschaftsprojekt alleine ausführen.
Howard Zinn blickt auf die amerikanische Geschichte zurück. Anhand der Anti-Vietnamkriegsbewegung wird deutlich, wie hoch die Hürden für gesellschaftliche Veränderungen in den USA sind, gleichzeitig jedoch auch, dass diese in Zukunft möglich sind.
Michael Walzer erläutert, warum im Gegensatz zum US-Angriff auf Afghanistan der Irakkrieg kein "gerechter Krieg" war, und warum der europäische Pazifismus in seinen Augen die heutigen globalen Probleme nicht lösen kann.
Frances Fox Piven schildert, wie die Summen für die Aufrüstung am unteren Rand der amerikanischen Gesellschaft eingespart werden. Gleichzeitig erklärt sie, inwieweit soziale Verantwortung ein Teil des amerikanischen Gesellschaftsentwurfs ist und worin seine Unterschiede zum europäischen Sozialstaatsmodell liegen.
William K. Tabb untersucht den militarisierten amerikanischen Neokonservatismus in seinem Verhältnis zur Ideologie des wirtschaftlichen Neoliberalismus, der die Globalisierung vorantrieb. In beiden Fällen wird laut Tabb "Demokratie" zynisch zu einem Kampfbegriff deformiert, was merkwürdige Allianzen hervorbringt.
William Hartung stellt den Waffengang im Irak in einen historischen Kontext zu früheren Kriegseinsätzen der USA. Diese haben sich stets als kostspieliger erwiesen als ursprünglich prognostiziert. Laut Hartung ist die Verschleierung der wahren Irak-Kriegskosten Teil einer langandauernden Aufrüstungsstrategie, welche die USA in eine krisenanfällige Kriegswirtschaft zu befördern drohen.
Yifat Susskind beschreibt, wie der Begriff des American Empire mittlerweile im Mainstream salonfähig geworden ist. Gleichzeitig verstößt so eine Politik gegen das kollektive amerikanische Bewusstsein von Meinungsfreiheit und Demokratie. Ihrer Meinung nach liegt in dieser Widersprüchlichkeit die Chance, Menschen politisch zu mobilisieren, die sich an traditionellen amerikanischen Werten orientieren.
Ian Williams diskutiert auf ebenso amüsante wie ernstzunehmende Weise, warum die US-Regierung es beim Eindreschen auf Old Europe unterlassen hat, sich mit dem ältesten, und sehr kriegsunwilligen Teil des Kontinents anzulegen: der katholischen Kirche von Papst Johannes Paul II.
Max Böhnel und Volker Lehmann beschreiben, wie die Ingredienzien der augenblicklichen amerikanischen Politik im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte in rechten Kaderschmieden und Think Tanks vorbereitet wurden. Der Irak-Krieg, so ihre These, war kein wirtschaftlich motivierter, sondern vor allem ein ideologisch-politischer Feldzug.

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