
Augenzeugenberichte über den Serbozid im „Unabhängigen Staat Kroatien“ 1941 – 1945
Djuro Zatezalo hrsg. von Vladimir Umeljić
Zeit- und Militärgeschichte
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Vom Kosovokrieg bis heute
Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Karl Heinz Schulmeister
Zeit- und Militärgeschichte
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Erich Buchholz
Zeit- und Militärgeschichte
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1990 bis 1996
Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
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Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
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3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
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Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
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Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
Jan von Flocken
Kulturgeschichte
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Fakten, Hintergründe, Probleme
Siegfried Prokop
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Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
9.90 €
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Von der Katjuscha zur Kursk ![]()
von Frank Preiß
Die russische Rüstung
400 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2004
Zeit- und Militärgeschichte Band 12, Alter Preis 24.8 €, neuer Preis: 9.95 €
Bestell-Nr. 08012![]()
Als am 1. Mai 2004 die EU-Osterweiterung
Wirklichkeit wurde, lebte auch eine uralte Grenze wieder auf – die
zwischen Europa und Russland.
Russland unser neuer Nachbar, ein friedlicher?
Seit den Zeiten von Zar Peter I. war das russische bzw. sowjetische Reich
im Wesentlichen immer ein Militärstaat gewesen.
Was wissen wir über das heutige Russland? Was ist aus dem gewaltigen
Rüstungspotential der ehemaligen Sowjetunion geworden? Läutete
der Untergang der „Kursk“ in der Barentssee auch zugleich
das Ende der russischen Militärmacht ein?
Viele Fragen, nach deren Antworten man in zeitgenössischen Publikationen
hierzulande vergeblich suchen muss.
Der Autor, Frank Preiß, findet in vorliegendem Band - sachlich fundiert
- so manche verblüffende Antwort.
Ergänzt wird seine Darstellung durch umfangreiche Tabellen
und Grafiken und zum Teil bisher kaum veröffentlichte Fotos aktueller
Rüstungsgüter Russlands.
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René Heilig schrieb in Neues Deutschland am 22.07. 2004
Es scheint fast, als ob Russlands Präsident ... das Buch gelesen hat.
Autor Frank Preiß ist nicht nur von seiner Ausbildung her – er
brachte es in der mit den »Siegern der Geschichte« verbündeten
NVA bis zum Major, der einen Abschluss an der Lenin-Akademie der UdSSR-Streitkräfte
vorweisen kann – ein Wissender. Preiß begnügt sich auch nicht
wie allzu viele seiner »Expertenkollegen« mit dem in der »Westpresse«
Vermuteten. Preiß kennt – wenn man dem Inhalt des Buches folgt
– in Russland »Hinz und Kunz« – sofern sie mit Rüstung
zu tun haben. Und da Rüstung nie Selbstzweck ist, findet man in dem Buch
allerlei Entwicklungen skizziert, deren Kenntnis Voraussetzung sein sollte,
analysiert man die Entwicklung Russlands weg von der Supermacht Sowjetunion
hin zu einem Staat der zweiten Kategorie.... zum Anfang
Frank Mühlefeldt schrieb in Rotfuchs am 01.08. 2004
Das Buch ist interessanter, ... spannender, als der Titel vermuten lässt
Die für mich interessantesten
Ausführungen des Buches gelten dem „Krieg der Zukunft“, dem
„kontaktlosen Krieg“, wie ihn der Autor bezeichnet. Dieser wird
die Modernisierung der russischen Armee zweifellos mitbestimmen. Von seiten
der Amerikaner sei die Aggression gegen Jugoslawien genutzt worden, um diesen
„Krieg der sechsten Generation“ gewissermaßen im „Feldversuch“
zu erproben. „Die militärtechnische und militärstrategische
Analyse des Balkankrieges und seiner Nachfolger ließen den russischen
Militärexperten buchstäblich das Blut in den Adern gefrieren ...“... zum Anfang
Sich mit dem Phänomen Russland zu beschäftigen
und dabei den Fokus auf die Rüstungsindustrie zu setzen, birgt die
Gefahr in sich, die Darstellung der modernen russischen Gesellschaft grob
zu vereinfachen und damit gängige Vorurteile zu bedienen.
Nun, betrachtet man die Geschichte Russlands seit der Modernisierung des
Reiches beginnend mit Peter I., so wurde dieses Land und seine Gesellschaft
immer durch das Militär geprägt. Mit diesem schwierigen Erbe konnte
auch die Sowjetunion nicht brechen. Vielleicht war diese Tradition sogar
eine Voraussetzung um jene Kräfte freizusetzen, die gigantischen Anstrengungen
zu bewältigen, um die damals stärkste Armee der Welt, die deutsche
Wehrmacht, in einem blutigen Krieg niederzuringen. Die Militärpolitik
und die damit verbundene Rüstung hat also immer eine entscheidende
Rolle für die russische Gesellschaft gespielt, fast 300 Jahre lang.
Als 1990/91 das Sowjetimperium in sich zerfiel, blühten nicht wenige
Spekulationen darüber, wie wohl die Militärs den Prozess der Demokratisierung
und Öffnung des Landes begleiten oder aber stören würden.
Seither erreichen uns beständig Nachrichten aus diesem Riesenland,
die wir weder zu- noch einordnen können. Ob es sich dabei um Katastrophen,
Korruption, eine plötzliche Regierungsumbildung o. Ä. handelt,
immer bleiben uns die hiesigen Medien die Erklärungen und Hintergrundinformationen
schuldig. Spätestens mit Osterweiterung von NATO und EU sollte dies
aber anders werden.
Entsprechende Literatur sucht man bis dato jedoch vergebens.
Frank Preiß legt den ersten wertvollen und gelungenen Beitrag zum
Verständnis des heutigen Russlands und seinen aktuellen Problemen vor.