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Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
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Augenzeugenberichte über den Serbozid im „Unabhängigen Staat Kroatien“ 1941 – 1945
Djuro Zatezalo hrsg. von Vladimir Umeljić
Zeit- und Militärgeschichte
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Die soziale Schicht der Intelligenz der DDR von 1956-1965
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Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
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3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
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Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
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Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
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Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
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Berlin zwischen Ost und West ![]()
von Joachim Mitdank
Erinnerungen eines Diplomaten
336 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2004
Zeit- und Militärgeschichte Band 14, Alter Preis 24.8 €, neuer Preis: 9.95 €
Bestell-Nr. 08014![]()
Als
im Zuge der entsprechenden Konferenzen 1944/45 beschlossen wurde, Berlin
zum Sitz der Zentral-Kontrollkommission der Siegermächte des 2. Weltkrieges
zu machen, waren Churchill, Roosevelt und Stalin von dem Gedanken beseelt,
von hier aus das besetzte Deutschland zentral zu verwalten und zu kontrollieren.
Von Deutschland sollte nie wieder Krieg ausgehen.
Als in der Nachkriegszeit die Entwicklung Deutschlands in der Gründung
zweier verschiedener Staaten mündete, war nunmehr auch Berlin geteilt.
Fortan wurde dieser Ort zum Symbol für die Systemauseinandersetzung.
Hier, im Herzen Europas, wurden jene Auseinandersetzungen ausgefochten,
die die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges führten.
Mit den von J.F. Kennedy im Juni 1961 formulierten Three Essentials konnte
man annehmen, dass eine adäquate Lösung der Berlinfrage die
Tolerierung durch die USA finden würde: Am 13. August 1961 wurde
die Berliner Mauer gebaut.
Eine allmähliche
Normalisierung, vorsichtige Annäherung beider deutscher Staaten war
erst in der Folgezeit zu beobachten. Dafür musste vor allen Dingen
auf der diplomatischen Ebene hart gearbeitet werden. Das Viermächteabkommen
und weitere Regelungen folgten. Die Besucherströme wuchsen, bis die
DDR im Herbst 1989 förmlich implodierte. Die Mauer fiel, doch so
manche Probleme sind bis heute geblieben.
Der Autor, Joachim
Mitdank, war als Diplomat hinter den Kulissen jahrzehntelang sozusagen
hautnah vor allen Dingen mit der Berlinfrage beschäftigt. Er verhandelte
mit dem Senat, suchte Lösungen. Später vertrat er die DDR als
Botschafter in verschiedenen Ländern, zuletzt in London.
Ein bewegtes Leben. Seine Erinnerungen liegen nunmehr vor.
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Franz-Karl Hitze schrieb in Neues Deutschland am 16.09. 2004
Erinnerungen eines Diplomaten - Blick hinter die Kulissen
Nach der Vereinigung von von Genschers Auswärtigem
Amt, wie viele hundert andere ehemalige Diplomaten ausgegrenzt und in
den vorzeitige Ruhestand versetzt, ließ er sich nicht aufs
Abschiebegleis schieben, betätigte sich fortan forschend und
publizistisch.. Sein neues Buch offeriert denn auch so manch neue
Erkenntnis gegenüber den im vergangenen Jahr erschienen Erinnerungen
„Die Berlin – Politik zwischen 17. Juni 1953, dem Viermächteabkommen
und der Grenzöffnung 1989“. Erwähnt werden soll noch, das „Berlin
zwischen und Ost und West“ das 46. Buch ist, das von Mitgliedern des
Verbandes für Internationale Politik und Völkerrecht seit 1990
veröffentlicht wurde. ... zum Anfang
Franz-Karl Hitze schrieb in Leipzigs Neue am 30.09. 2004
Protagonist in der Berlinfrage
Joachim Mitdank, gebürtiger Leipziger, war 36 Jahre als politischer
Mitarbeiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
tätig. Er leitete u.a. die BRD- Abteilung, übernahm 1968 die Leitung
der Abteilung Westberlin und hatte hohen Anteil an der politischen Gestaltung
der so genannten Westberlinpolitik der DDR. 1978 wurde er als Botschafter
nach Finnland entsandt. Später war er Botschafter in London und Dublin.
1990 wurde der erfahrene Diplomat in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Seitdem
ist er in der politischen Forschung und publizistisch tätig.... zum Anfang
Noch bevor die letzten Schlachten um die Einnahme Deutschlands
zu schlagen waren, war das weitere Schicksal desselben bereits besiegelt:
Deutschland sollte aufgeteilt werden, in drei verschiedene Zonen. Die
gemeinsame Kontrolle sollte von Berlin ausgehen. Darin waren Churchill,
Roosevelt, Stalin sich einig.
Dass der spätere Präsident und damalige US-amerikanische
Oberkommandierende Eisenhower zuerst nichts von Berlin wissen wollte,
gehört zu den Merkwürdigkeiten von Geschichte, hätte der
Welt wohl aber eine Menge Ärger erspart.Als mit dem Tode Roosevelts und dem neuen Präsidenten
Truman eine neue Mannschaft ins Weiße Haus einzog, wehte auch ein
anderer Wind von dort. Ehemalige Kriegsverbündete wie die USA und
die UdSSR sollten zu Feinden werden. Stramme Antikommunisten wie Adenauer
wurden bald auch in den westlichen Besatzungszonen in Schlüsselpositionen
gesetzt. In dieser sich schon bald abzeichnenden Konfrontation zwischen
Ost und West sollte auch Berlin eine besondere Rolle spielen. Mit dem Zusammenschluss der westlichen Besatzungszonen,
der Einführung einer separaten Währung und der Gründung
der Bundesrepublik war auch Berlin geteilt. Während das östliche
Berlin zur Hauptstadt der DDR wurde, sollte Westberlin eine selbständige
Einheit bleiben. Die Grenzen waren offen, Schmuggel und Schiebereien waren
Tür und Tor geöffnet.
Das Konfliktpotential für die nächsten Jahrzehnte war geschaffen.
Als die Lage in und um Berlin 1960/61 eskalierte, wurde insbesondere zwischen
den USA und der Sowjetunion nach einer Lösung für Westberlin
gesucht. Dass dann am 13. August 1961 die Berliner Mauer gebaut wurde,
führte zwar zur Beruhigung der Situation und entsprach den Interessen
der Großmächte, zementierte den Status quo aber für Jahrzehnte,
eine mögliche Einheit Deutschlands rückte nunmehr endgültig
in weite Ferne.
Die sich allmählich abzeichnende Normalisierung der
Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten und Westberlin war das Ergebnis
harter Arbeit auf diplomatischem Gebiet, die zumeist hinter den Kulissen
stattfand. Hier wurde um jede Formulierung gerungen, oft wochenlang.
Welche
Rolle bei der Berlinpolitik, insbesondere beim Zustandekommen des Viermächteabkommens
die Sowjetunion spielte, sollte sich erst viel später, nach dem Zerfall
derselben herausstellen. Dass diese Politik oft
auch nicht zum Vorteil der DDR gereichte ist ein weiterer Aspekt der Geschichte.
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