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Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
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Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
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Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
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Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
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Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
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Der Drahtzieher ![]()
von Klaus Eichner, Ernst Langrock
Vernon Walters - ein Geheimdienstgeneral des Kalten Krieges.
288 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2005
Zeit- und Militärgeschichte Band 17, 18.00 €
Bestell-Nr. 08017![]()
„Kurz vor Neujahr rief der gewählte Präsident mich persönlich
zu sich und drängte mich, die Botschaft in Deutschland zu übernehmen...
Dann fügte er die geradezu prophetischen Worte hinzu: 'Dort wird
es ums Ganze gehen. Dick, willst du mir helfen oder wirst du mich im Stich
lassen?’“, so Vernon Walters in seinen Memoiren über
jene Zeit. Im April 1989 wird Walters US-Botschafter in der Bundesrepublik
Deutschland. Es war die letzte Aufgabe, die er – 72jährig –
übernahm. Doch mit welcher Mission, was war das „Ganze“?
Wie ein roter Faden
durchzog Walters’ Leben der Kampf gegen den Kommunismus. Er blieb
stets im Hintergrund, hatte die Fäden in der Hand, ob in Griechenland,
im Iran, in Italien, in Brasilien, in Chile oder anderswo. Wurde in jenen
Ländern die Regierung gestürzt, so war Walters in maßgeblicher
Position dabei, ob als Botschafter, Militärattaché vor Ort
oder als operativer CIA-Chef in der Zentrale. Seine wahre Rolle konnte
er stets gut verbergen.
Zweieinhalb Jahre
später, 1991, war nicht nur die DDR längst Geschichte, auch
die Fahne mit Hammer und Sichel wurde vom Kreml eingeholt, das sozialistische
Weltsystem war implodiert –„Mission
accomplished“.
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Siegfried Prokop schrieb in Neues Deutschland am 31.03. 2005
»Dort wird es ums Ganze gehen, Dick«
Der Mann, um den es in diesem Buch geht, war in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.
Sein Leben lang unverheiratet, besuchte Vernon A. Walters (1917 - 2002) nie
eine Universität, ging täglich in die Kirche und sprach fließend
sechs Sprachen. Seine wichtigsten Meriten verdiente er sich als unerschütterlicher
Antikommunist auf dem »Schlachtfeld der Freiheit«. zum Anfang
Wo immer in der Welt eine rechtmäßige Regierung in der zweiten
Hälfte des vorigen Jahrhunderts aus Washingtoner Sicht gegen amerikanische
Interessen verstieß, kam es zu verdeckten Aktionen zum Zwecke eines
Umsturzes, bei denen in der Regel Walters als ein Drahtzieher agierte...
Günter Platzdasch schrieb in jw am 21.03. 2005
Anders als James Bond scheinen reale Nachrichtendienste gesichtslos zu sein. Mit dem Tod des Italieners Nicola Caliparis bei der Befreiung der Journalistin Giuliana Sgrena im Irak wurde aber deutlich, daß einzelne Geheimdienstler in Krisenregionen durchaus hervorragende Positionen innehaben.
Der Tod Vernon Walters vor drei Jahren im Rentnerparadies Florida erregte
Aufsehen bei Freund und Feind. Denn obwohl der 85jährige im medizinischen
Zentrum »Zum Guten Samariter« starb, erinnerte man sich in vielen
Regionen der Welt, daß Walters keineswegs als barmherziger Samariter,
sondern als Haudegen mit Geheimdiensthintergrund aufgetaucht war, um für
den US-Imperialismus die Kastanien aus dem Feuer zu holen. ... zum Anfang
Als Kenner der geheimen Diplomatie verstand es Vernon
Walters meisterhaft seine wahre Rolle auf dem internationalen Parkett
zu verstecken. Auch in seinen Erinnerungsbänden finden sich nur wenige
Spuren, Fragmente, Halbsätze. Nur selten äußerte sich
Walters so offen, wie am 10. Januar 1989 in der FAZ zu lesen war „Ich
werde nicht geschickt, wenn ein Erfolg wahrscheinlich ist. Eine meiner
Hauptaufgaben ist es, die Letzte Ölung zu geben, kurz bevor der Patient
stirbt.“
Klaus Eichner nahm dieses Zitat zum Ausgangspunkt und recherchierte
mehrere Jahre in Archiven und den bisher öffentlich zugänglichen
Quellen nach der wahren Rolle Walters. Als erfahrener Analytiker und
CIA-Experte ging er diesen Spuren nach, stellte Querverweise her, konnte
Zusammenhänge herstellen. Unterstützt wurde er bei dieser
Arbeit durch den Naturwissenschaftler Ernst-Jürgen Langrock.
Die „Patienten“ waren in der Regel rechtmäßig
gewählte Regierungen, sie wurden gewaltsam beseitigt, die Protagonisten
starben meist im Kugelhagel von Waffen, die vorher über geheime
Kanäle aus den USA geliefert worden sind. Eine den US-amerikanischen
Interessen genehmere Regierung ward an die Macht gebracht, die „Gefährdung
der nationalen Sicherheit der USA“ beseitigt.
Heute sind andere Drahtzieher am Werk, die Politik ist die gleiche
geblieben, ob bei der Entmachtung Milosevic, der „Suche“
nach Osama bin Laden in Afghanistan oder bei der „Demokratisierung“
des Irak ...