
Augenzeugenberichte über den Serbozid im „Unabhängigen Staat Kroatien“ 1941 – 1945
Djuro Zatezalo hrsg. von Vladimir Umeljić
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Vom Kosovokrieg bis heute
Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Karl Heinz Schulmeister
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Erich Buchholz
Zeit- und Militärgeschichte
149.00 €

1990 bis 1996
Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
COMPACT
3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
Domenico Losurdo hrsg. von Jürgen Elsässer
COMPACT
7.50 €

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
Jan von Flocken
Kulturgeschichte
9.90 €

Fakten, Hintergründe, Probleme
Siegfried Prokop
COMPACT
7.50 €

Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
9.90 €
Startseite > Gesamtverzeichnis > Zeit- und Militärgeschichte > Kanonen, Bomben und Durchwesung
Kanonen, Bomben und Durchwesung ![]()
von Malte Olschewski
Eine Chronik des amerikanischen Imperialismus 1620-2004
416 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2004
Zeit- und Militärgeschichte Band 19, Alter Preis 24.8 €, neuer Preis: 12.95 €
Bestell-Nr. 08019![]()
„Wir müssen bedenken, daß wir eine erleuchtete Stadt auf dem Hügel sind und die Augen aller Menschen auf uns ruhen!“ – so John Winthrop um 1630, weit vor der Gründung der Vereinigten Staaten. Als um 1839 die Gedanken der „schicksalhaften Vorherbestimmtheit“ (Manifest Destiny) niedergeschrieben wurden, begann gerade der große Ausrottungsfeldzug gegen die „wilden Tiere“, die Indianer. Heute im weltweiten „Krieg gegen den Terror“ werden wieder unschuldige Zivilisten geopfert – für Ziele wie Demokratie und Freiheit.
Ist die Geschichte der USA eine Geschichte von Kriegen? Der Autor hat rund hundert – teilweise schon vergessene – Angriffskriege und Interventionen festgestellt, beschrieben und analysiert. Ging es anfangs noch um Einflußsphären und Wirtschaftsinteressen, so wollen die USA heute die ganze Welt durchwesen und durchdringen.
„Wir haben die Welt mit unserer Kultur erleuchtet!“
George Bush, ehemaliger US-Präsident, 1991
![]() Gesellschaft zerstören | ![]() Im Fadenkreuz: Kuba | ![]() Der Drahtzieher | ![]() American Empire - No Thank You! | ![]() Arabischer Frühling |
Karl Drechsler schrieb in Neues Deutschland am 04.07. 2005
Die aggressiven Pilgrims – Independence Day –
Zweifellos beeindruckt Olschewskis akribische Darstellung der rund 100 US-Kriege
und Interventionen, inklusive geheimdienstliche Operationen, wirtschaftliche
wie politische Drohungen und Erpressungen. Eine bewundernswerte Fülle
von Fakten hat er zusammengetragen. Eine insgesamt verdienstvolle Arbeit.... zum Anfang
1983 Grenada … 1985 Nicaragua … 1986 Bomben auf Libyen …
1989 Invasion Panamas …
1981 Erster Krieg gegen den Irak … 1993 Somalia …
1998 Marschflugkörper auf Sudan und Afghanistan …
1999 Bomben auf Jugoslawien … 2001 Afghanistan …
2002 Zweiter Krieg gegen den Irak …
Die Militärinterventionen der USA haben sich beschleunigt. Wer kommt als nächster an die Reihe? Kuba? Venezuela? Iran? Sudan? Nordkorea?
Der weltweite Kampf gegen den Terror hat in den USA zur Doktrin präventiver Militärschläge geführt.
Gefälschte Bedrohungsszenarien werden über das Fernsehen und die Medien aufgebaut. Der Autor sucht nach tieferen Gründen für die Amerikanische Liebe zum Krieg. Und er findet sie in der Vergangenheit.
Die Neuengland-Staaten und die USA haben rund hundert Angriffskriege geführt ohne dass ihr Territorium von anderen Mächten bedroht worden wäre. Eine Welt ohne Krieg scheint den USA unerträglich zu sein. Sie müssen überall die Bösewichte jagen. Ihre innere Schwäche und Verwesung erzwingt die Wendung nach außen. In der Überdehnung ihres Machtbereichs mit Militärbasen in rund 60 Ländern verbirgt sich das Ende.
Malte Olschewski
1940 in Klagenfurt geboren. Studium der Deutschen Literatur und Publizistik an der Universität Wien. Dissertation über die Titopartisanen.
Ab 1963 außenpolitischer Redakteur der Wiener „Presse“ und der „Arbeiterzeitung“.
1973-74 Korrespondent im Indochinakrieg und in Südamerika.
Ab 1983 Mitglied der Osteuroparedaktion des ORF. TV- Dokumentationen über den Ostblock, über Äthiopien, Kambodscha, Nordkorea und das Ende des Kommunismus.
Bisherige Publikationen: „Ceausescu“ (Überreuter),
„Krieg als Show“ (Log International),
„Der serbische Mythos“ (Herbig), „Die geheime Geschichte - der Kriege in Jugoslawien“ (Braumüller)