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Augenzeugenberichte über den Serbozid im „Unabhängigen Staat Kroatien“ 1941 – 1945
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Die soziale Schicht der Intelligenz der DDR von 1956-1965
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Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
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Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
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Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
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Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
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Über Zivilcourage in der DDR
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Startseite > Gesamtverzeichnis > Zeit- und Militärgeschichte > 1956 - DDR am Scheideweg
1956 - DDR am Scheideweg
von Siegfried Prokop
Opposition und neue Konzepte der Intelligenz
376 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2006
Zeit- und Militärgeschichte Band 32, Alter Preis 19.9 €, neuer Preis: 9.95 €
Bestell-Nr. 08032![]()
„Dann kam das Jahr mit seinen beiden politischen Erdstößen: dem XX. Parteitag der KPdSU im Frühjahr – dem polnischen Oktober, der ungarischen Revolution im Herbst.“
Heinz Brandt
„Festgestellt wurde, dass von den 139 Mitgliedern und Kandidaten des Zentralkomitees, die auf dem XVII. Parteitag gewählt worden waren, 98 Personen, d.h. 70 Prozent, (hauptsächlich in den Jahren 1937/1938) verhaftet und erschossen wurden.“
Auf dem XX. Parteitag der KPdSU, Februar 1956
„Einst war alles, was gut ist, den übermenschlichen, positiven Eigenschaften eines einzigen Mannes zu verdanken – jetzt wird alles, was schlecht ist, den gleicherweise außergewöhnlichen Mängeln desselben Mannes zugeschrieben.“
IKP-Chef, Palmiro Togliatti, 1956 über den Umgang mit Stalin
„In der gegenwärtigen Lage bestehen reale Möglichkeiten, das deutsche Problem anders zu lösen … Verzicht auf die Pariser Verträge, Annäherung und Anbahnung einer Zusammenarbeit zwischen den beiden deutschen Staaten – das ist der Weg zur Lösung des Deutschlandproblems.“
Nikita Chruschtschow zur Lage 1956
„Wir sind fest entschlossen, durch Einsatz von Gewalt die Aggressoren zurückzuschlagen und den Frieden im Nahen Osten wieder herzustellen.“
Note der UdSSR zur Suezkrise 5.11.1956
„Wir wollten den Sozialismus in der DDR demokratisieren, nicht aber schwächen oder gar beseitigen.“
Gustav Just
„Uns helfen keine roten Oberlehrer fern vom Leben, keine Papier-Ästhetik fern von Kunst, kein Philosophieren fern von Philosophie. Zuerst muss zentrales Denken gerade als Geordnetes die Pflege finden, die von allem bloß Vorgeschnittenen befreit.“
Ernst Bloch, November 1956
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TF schrieb in Rheinischer Merkur am 04.05. 2006
An Prokops Standardwerk wird die historische Forschung nicht vorbeikommen.... zum Anfang
Gerhard Zwerenz schrieb in Neues Deutschland am 23.03. 2006
Prokop nutzt den Vorteil, auf viele Bücher, Dokumente, eigene Vorarbeiten und letzte Zeitzeugen zurückgreifen und alles resümieren zu können. In der erzählend kalendarischen Reihenfolge laufen die Ereignisse ab, beginnend mit dem Moskauer Erdstoß im Februar bis zu den Repressionen und Verhaftungen gegen Jahresende. Informierte Leser kennen die einzelnen Selbstzeugnisse der Beteiligten, jetzt liegt die Gesamtschau vor, eine Art Kriminalroman, der keiner Erfindung bedarf, weil der Kampf um die Macht in Staat und Partei eine hochspannende Geschichte der Täter und Opfer liefert.... zum Anfang
Der Berliner Zeithistoriker Siegfried Prokop bringt mit seiner Schrift Licht in das verworrene Knäuel sich überstürzender Ereignisse des Herbstes 1956. Er untersucht anhand neuer Archivfunde die kontroversen Debatten in den Führungsgremien des Kulturbundes ebenso wie die Anbahnung von Kontakten zwischen Intellektuellen aus Ost und West, vermittelt Einblicke in die Herausbildung und die Aktivitäten des „Kreises der Gleichgesinnten“, eines oppositionellen Debattierclubs, der in Gegnerschaft zum engstirnigen Polit-Bürokratismus des Ulbricht-Regimes stand und eine Reform der DDR-Gesellschaft anstrebte.
Der Autor schenkt seine besondere Aufmerksamkeit dem Wirken des Verlegers Walter Jankas, des Kulturpolitikers Gustav Just und anderer Intellektueller, die unzufrieden waren mit der Aufarbeitung des Stalinismus im Zuge des XX. Parteitages der KPdSU durch Ulbricht. Prokop beleuchtet Harichs „Plattform“ und dessen Verbindungen mit westdeutschen Redaktionen. Das Wirken der aufmuckenden Gruppe wurde nach der Tragödie in Ungarn durch das gewaltsame Eingreifen von Sicherheitsorganen der DDR beendet und zog starre ideologische Maßregeln auch für das universitäre Leben nach sich.