
Vom Kosovokrieg bis heute
Zivojin Dacic
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Augenzeugenberichte über den Serbozid im „Unabhängigen Staat Kroatien“ 1941 – 1945
Djuro Zatezalo hrsg. von Vladimir Umeljić
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Karl Heinz Schulmeister
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Erich Buchholz
Zeit- und Militärgeschichte
149.00 €

Die soziale Schicht der Intelligenz der DDR von 1956-1965
Siegfried Prokop hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
COMPACT
3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
Domenico Losurdo hrsg. von Jürgen Elsässer
COMPACT
7.50 €

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
Jan von Flocken
Kulturgeschichte
9.90 €

Fakten, Hintergründe, Probleme
Siegfried Prokop
COMPACT
7.50 €

Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
9.90 €
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Verlorene Träume ![]()
hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zum 60. Jahrestag der Gründung des Kulturbundes
304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2007
Zeit- und Militärgeschichte Band 40, Alter Preis 19.9 €, neuer Preis: 9.95 €
Bestell-Nr. 08040![]()
Zu den eigentlichen unübersehbaren Eingriffen in das innere Gefüge des Kulturbundes in diesem Zeitraum gehört auf der einen Seite die ab Ende 1950/Anfang 1951 einsetzende Sezession der nach und nach in seinem Schoß gebildeten Künstlerverbände: Es war dies ein Prozess, der in weiten Kreisen des Kulturbundes, jedenfalls in denen, die ihn als Organisation von Intellektuellen und Kulturschaffenden pur verstanden, misstrauisch beobachtet wurde, und diese Kreise betrachteten ebenso misstrauisch die bereits von einer Verordnung der Deutschen Wirtschaftskommission im Februar 1949 gebotene Zuwanderung der früher selbständig gewesenen Naturschutz- und Heimatgeschichtsvereine unter die Obhut des Kulturbundes. Bei Klemperer, dessen erwähnte Tagebücher eine klandestine Geschichte des Kulturbundes enthalten, findet sich nicht die geringste positive Bemerkung zu diesem Prozess. Dafür notiert er unter dem 30. März 1951 über eine Sitzung des Präsidialrates: „Becher betont: wir sind ein Bund der Intellektuellen, müssen uns auf die Intellektuellen beschränken, alle Intellektuellen der DDR erfassen, nicht nach anderen Gruppen ausschauen.“
Wenige Zeilen später liest man eine Bemerkung, die auf einen anderen für den Kulturbund gravierenden Vorgang in diesem Zeitraum hindeutet: „Gysi, der eben noch allmächtige, plötzlich verschwunden. ‚Beurlaubt.’ Ich frage, wieso. Geheimnistuerei, niemand weiß etwas. Gemunkel: mit der Partei sei wohl etwas gewesen. Immer wieder dieser Menschenverbrauch, diese Unsicherheit.“
Auszug aus diesem Buch
![]() Zwischen Aufbruch und Abbruch | ![]() Nie vergessen – Solidarität üben! | ![]() Begegnungen im Kulturbund | ![]() Bd. II: Intellektuelle in den Wirren der Nachkriegszeit | ![]() Bd. I: Intellektuelle in den Wirren der Nachkriegszeit | ![]() Überparteilich, nicht neutral |
Gerhard Fischer schrieb in jw am 13.08. 2007
Für manchen erstaunlich: die politisch-weltanschauliche Weite und Breite, mit der die Organisation 1945 ins Leben trat und die sie in späteren Jahren so nicht durchgehalten hat. Für viele bemerkenswert: die Fülle an schöpferischen Leistungen, mit denen sie den demokratischen und dann den sozialistischen Aufbau im Osten Deutschlands bereicherte.... zum Anfang
schrieb in Neues Deutschland am 09.10. 2007
Fast alle Beiträge bestätigen die Basishaftung des Kulturbundes. Als reine Intellektuellen-
Vereinigung hätte er keine Chance gehabt, sich damals und heute zu behaupten.... zum Anfang
Im Jahre 1945 gegründet auf den Ruinen Deutschlands gingen die Initiatoren des Kulturbundes ans Werk ein neues Deutschland mit aufzubauen. Die vergangenen Zeiten von Krieg und Faschismus sollten auch auf dem Gebiet von Kunst und Kultur ein für allemal vorbei sein.
Es war eine Zeit des Suchens und des Sichfindens, der Heimkehr aus Exil und Gefangenschaft. Es tauchen große Namen auf, die auch für große Ideen standen. Dass der Kulturbund in der DDR auch seine „Rolle“ zu spielen hatte, ist nicht nur den Eingeweihten klar. So liegen Licht und Schatten dicht beieinander.
Vorliegender Band befasst sich sowohl mit Gründung als auch dem Werden bis 1989 und der Rolle danach. Vielfältige Probleme werden diskutiert, Zeitzeugen äußern sich.
Eine erste Konferenz fand zu diesem Thema im November 2005 statt.