

Hintergründe, Widersprüche, Vertuschungen
Guido Grandt
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Die soziale Schicht der Intelligenz der SBZ/DDR von 1945-1955
Siegfried Prokop hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus
Alexander Dorin
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Jan Skala (1889-1945) - ein Sorbe in Deutschland
Peter Kroh
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Frank Welskop
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
Jürgen Elsässer, Matthias Erne hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
COMPACT
2. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Jürgen Elsässer hrsg. von Jürgen Elsässer
COMPACT
7.50 €

Der NATO-Angriff auf Jugoslawien
Jürgen Elsässer
Zeit- und Militärgeschichte
2. Auflage 2008,12.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Fakten, Hintergründe, Probleme
Siegfried Prokop
COMPACT
7.50 €

Jan von Flocken
Tatsachenreport
9.90 €
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Brandherd Pakistan
von Christoph R. Hörstel
Wie der Terrorkrieg nach Deutschland kommt
330 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2008
Zeit- und Militärgeschichte Band 43, 24.80 €![]()
Schlechte Nachrichten aus Pakistan gibt es inzwischen fast täglich, die Hintergründe sind jedoch kaum bekannt. Sie reichen zurück in britische Kolonialzeiten und zogen bisher vier Kriege und ständige Scharmützel mit Indien um die Grenzprovinz Kaschmir nach sich. Ende der 80er Jahre kamen unerledigte Hausaufgaben aus dem Abwehrkampf Afghanistans gegen die sowjetische Besatzung hinzu.
Unsere heutige Politik in Afghanistan und im grenznahen pakistanischen Stammesgürtel, die mit militärischen Mitteln vorgeblich Frieden bringen will, verschärft die Lage weiter. So wird Terror nicht überwunden, sondern erzeugt.
Afghanistan und Pakistan bilden längst eine Schicksalsgemeinschaft; ganz neue Lösungswege müssten in beiden Ländern gleichzeitig angegangen werden. Ansätze dazu bietet das vorliegende Buch – und setzt die im Werk „Sprengsatz Afghanistan“ begonnene Arbeit für Pakistan fort.
In der Stuttgarter Sonntagszeitung "Sonntag Aktuell", 07. September 2008, S.2:
„US-Geheimdienst fördert Taliban“
Afghanistan-Experte wirft Bundesregierung Mitwisserschaft und Handlungslosigkeit vor
Der Politikberater Christoph Hörstel behauptet in seinem neuen Buch, die CIA fördere den Terror, weil die USA Konflikte zur Absicherung ihrer Vormacht brauchen. Ausführlich ...
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Peter Wolter schrieb in jw am 17.01. 2005
Mehr Terroropfer auf Kuba als beim Anschlag vom 11. September 2001.
Mehr Terroropfer auf Kuba als beim Anschlag vom 11. September 2001. Horst
Schäfer hat ein Werk über die US-Politik gegenüber der sozialistischen
Inselrepublik geschrieben
Kuba ist zwar das eigentliche Thema dieses Buches – das aber mehr über
die Politik der USA aussagt als über die der sozialistischen Inselrepublik.
Horst Schäfer, ehemaliger Korrespondent der DDR-Nachrichtenagentur ADN,
hat dafür hunderte Akten des US-Geheimdienstes CIA, des US-Außenministeriums,
des Weißen Hauses sowie Untersuchungsberichte des US-Kongresses ausgewertet.
Möglich wurde diese Arbeitsweise erstens durch den »Freedom of
Information Act«, ein US-Gesetz, das verlangt, Behördenakten nach
einer gewissen Frist der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zweitens
durch das Internet – die umfangreiche Linksammlung im Anhang des Buches
erleichtert es dem interessierten Leser, selbst zu recherchieren und Einzelaspekte
zu vertiefen. Hinzu kommt, daß der aus Detmold/Lippe gebürtige
Journalist, der 1972 in die DDR übersiedelte, elf Jahre lang als Korrespondent
aus den USA selbst berichtet hatte.
Kaufen und erobern
Die Versuche der USA, sich Kuba einzuverleiben, begannen nicht erst mit der Revolution von 1958. Kaufen oder erobern hieß die Alternative für das US-Kapital, das allerdings zunächst noch mit der damaligen Kolonialmacht Spanien fertigwerden mußte, was schließlich mit dem Krieg von 1898 gelang. US-Konzerne und Mafia nisteten sich auf Kuba ein. Um ihre ökonomischen Interessen zu sichern, mischten sich die USA danach immer wieder politisch und militärisch ein. Den Widerstand der kubanischen Bevölkerung brachen sie dadurch, daß sie blutigrünstige Diktatoren installierten: etwa den General Gerardo Machado (1924) oder den ehemaligen Sergeanten Fulgencio Batista (1952).
Die Revolution von 1958 war für die Geldsäcke und Mafia-Bosse in den USA ein Schock. »Die Nationalisierung von Unternehmen, Banken und Bodenschätzen oder eine Landreform ist eine ziemlich sichere Methode für jede Regierung weltweit, eine offene oder verdeckte Intervention der USA auszulösen«, schreibt Schäfer. Und er schildert diverse Interventionen, die genau diese These belegen: so die Staatsstreiche im Iran 1953 (gegen den bürgerlich-nationalen Präsidenten Mohammed Mossadegh) oder ein Jahr später in Guatemala (gegen Präsident Jacobo Arbenz Guzmán). Weitere Beispiele sind Chile, Nikaragua, Grenada, Haiti oder – aktuell – Venezuela.
Kein Wunder also, daß Militär, CIA und State Department umgehend versuchten, die unmittelbar vor ihrer Haustür entstehende sozialistische Republik schon in der Wiege zu erdrosseln. Vieles, worüber Schäfer detailliert berichtet, ist bekannt – etwa das Scheitern der Invasion in der Schweinbucht, oder die zahlreichen Versuche der USA, Fidel Castro und seinen Bruder Raul zu ermorden. Auch darüber hat der Autor Detailkenntnisse: Als Korrespondent nahm er in den 70er Jahren an den Anhörungen des von US-Senator Frank Church geleiteten Untersuchungsausschusses über die Außenpolitik der USA teil. Dieser Ausschuß enthüllte erstmals zahlreiche Mordpläne gegen mißliebige Politiker.
Detailliert schildert Schäfer die sich ständig verschärfenden
Versuche der USA, Kuba unter Druck zu setzen. Dabei ist jedes Mittel recht:
die seit 46 Jahren andauernde Blockade, die Einschleusung von Terroristen,
Mordversuche, Lancierung von Falschmeldungen, ideologische Einwirkung von
außen. Schon 1999 hatte Kuba die USA auf 181,1 Milliarden US-Dollar
verklagt, bei von den USA inszenierten Terroranschlägen kamen etwa 3
500 Kubaner ums Leben – mehr Tote als bei dem Anschlag auf das World
Trade Center am 11. September 2001.... zum Anfang
Welche Freiheit, welchen Frieden stärken wir im »Anti-Terror-Krieg«?
Kämpfe, Anschläge, Parteienstreit – Taliban, »al-Qaeda« und andere Gruppen werden auch in Pakistan immer stärker. Der »Krieg gegen den Terror« ergreift aus dem Grenzgebiet zu Afghanistan immer weitere Teile des Landes – bis schließlich auch Europa und Deutschland ins Visier der kämpfenden Parteien geraten. Pakistans Wohl und Wehe wird damit für uns weit wichtiger als bisher angenommen.
Christoph R. Hörstel, einer der besten Kenner des Landes, deckt die Hintergründe der »Partnerschaft im Anti-Terror-Krieg« auf und sagt im Detail, was geschehen muss, um dem seit Jahrzehnten von Kriegen an den Grenzen, innerem Streit und Geheimdienstaktionen gebeutelten Land endlich Frieden und stabilen Aufbau zu bringen.
»Pakistan hat eine Schlüsselposition, um die Stabilität dieses Landes und Afghanistans zu erreichen. Dafür wird die Einbeziehung der Taliban und des Iran unentbehrlich sein.«
Egon Bahr
»Wir sollten mit Pakistan ehrlich umgehen. Das wird auf lange Sicht allen zugute kommen – auch uns selbst.«
H. C. Graf Sponeck, ehem. UN-Koordinator für Pakistan/Afghanistan, Indien und Irak
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