

Hintergründe, Widersprüche, Vertuschungen
Guido Grandt
Zeit- und Militärgeschichte
19.90 €

Die soziale Schicht der Intelligenz der SBZ/DDR von 1945-1955
Siegfried Prokop hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zeit- und Militärgeschichte
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Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus
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Zeit- und Militärgeschichte
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Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
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Der NATO-Angriff auf Jugoslawien
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Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
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Fakten, Hintergründe, Probleme
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Tatsachenreport
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Intellektuelle in den Wirren der Nachkriegszeit I
von Siegfried Prokop hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Die soziale Schicht der Intelligenz der SBZ/DDR von 1945-1955
280 Seiten, Hardcover, 2010
Zeit- und Militärgeschichte Band 49, 19.90 €![]()
Die Intellektuellen Ostdeutschlands haben es Siegfried Prokop ganz besonders angetan. Beschäftigt er sich in diesem Band mit der Gründergeneration des Kulturbundes bis 1955, wird der zweite Teil die Zeit von 1956 bis 1965 umfassen.
![]() Verlorene Träume | ![]() Intellektuelle in den Wirren der Nachkriegszeit II | ![]() Überparteilich, nicht neutral |
Wolfgang G. Schwanitz schrieb in Süddeutsche Zeitung am 28.05. 2005
Thomas Wagner schrieb in garswurzelrevolution am 01.06. 2005
„Offensichtlich liegt das Thema herrschaftsfreie Institutionen in der Luft.“
Knepler gehörte zu den nicht eben zahlreichen Wissenschaftlern, die Noam Chomsky als Sprachwissenschaftler und als politischen Denker zu schätzen wussten. Hierin darf durchaus eine gewisse Wahlverwandtschaft zu libertären Denktraditionen gesehen werden, die über das gemeinsame Ziel: die Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft hinausgreift.
Schon Kneplers Untersuchung der Fehler des Marxismus-Leninismus im Staatsozialismus, seine Kritik an der Bekämpfung der Münchner Räterepublik durch die KPD und seine Besinnung auf das emanzipatorische Potenzial herrschaftsloser Urgesellschaften sowie die Kritik an gelegentlich „abscheulich“ chauvinistische Äußerungen Marx und Engels gegenüber anderen Nationen weisen eine Nähe zu libertären Vorstellungen auf.... zum Anfang
Siegfried Prokop beschäftigt sich in diesem Band mit einem besonderen Aspekt der Geschichte des Kulturbundes, seinem Verhältnis zu den Intellektuellen. Wies Bernhard Kellermann auf der Gründungsversammlung am 3. Juni 1945 dem Kulturbund die Rolle eines „geistigen und kulturellen Parlaments“ zu, so bemühte sich der Kulturbund, ein Ort der Begegnung und des Dialogs zu werden und war dabei offen für Anregungen von außen. on Top
Dass der Beginn des Kalten Krieges vor allem zu einer Zäsur auch der geistigen Auseinandersetzung innerhalb der Intellektuellen Deutschlands führte, dürfte mit zu dem schmerzlichen Prozess der Vereinnahmung des Kulturbundes durch die führende Partei in der SBZ/DDR, die SED, beigetragen haben.
Dabei wurde die Gründung der DDR von großen Teilen der Intelligenz bejaht, unter der Perspektive der baldigen Wiedervereinigung Deutschlands, was Stefan Heym trefflich auf den Punkt brachte: „Man darf nicht vergessen, dass die DDR in jener Zeit noch attraktiv war, und nicht nur für ausgesprochene Kommunisten; Linke der verschiedensten Schattierungen fühlten sich von ihr angezogen, Intellektuelle besonders; hier im Gegensatz zu der von den Amerikanern im Verbund mit recht zweifelhaften deutschen Gestalten verwalteten Bundesrepublik“.
Dass die DDR-Führung ihr besonderes Verhältnis zur Intelligenz zu definieren suchte und auch wandelte, gibt diesem Band eine besondere Würze.