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Übernachten am Panoramaweg in Werder


erschienen am 10.03.15

EINHEIT im Geistigen?

EINHEIT im Geistigen?

Protokolle des Kulturbundes 1945-48
hrsg. von Siegfried Prokop, Dieter Zänker
Zeit- und Militärgeschichte
22.95 €


erschienen am 01.12.14

Die MH17-Falle

Die MH17-Falle

Ein Kriminalfall
Wolfgang Eggert
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 17.07.14

Flug MH370

Flug MH370

Die Geheimdienstspur
Wolfgang Eggert
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 26.10.12

Neues von der EURO-Mafia

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Eine Mediendokuemntation
Holger Strohm
Zeit- und Militärgeschichte
14.95 €


erschienen am 31.08.12

Srebrenica

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Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus
Alexander Dorin
Zeit- und Militärgeschichte
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2012, 19.90 €


DIE BESTSELLER


Nr. 1

Flug MH370

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Die Geheimdienstspur

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 2

Die MH17-Falle

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Ein Kriminalfall

Wolfgang Eggert

Zeit- und Militärgeschichte

14.95 €


Nr. 3

Die Pearl Harbor Lüge

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Jan von Flocken

Tatsachenreport

2. unveränderte Auflage 2015,

9.90 €


Nr. 4

Unser Tausendjähriges Reich

Unser Tausendjähriges Reich

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen

Jan von Flocken

Kulturgeschichte

9.90 €


Nr. 5

Die Berliner Mauer (1961-1989)

Die Berliner Mauer (1961-1989)

Fakten, Hintergründe, Probleme

Siegfried Prokop

COMPACT

7.50 €


Nr. 6

Ich habe "NEIN!" gesagt

Ich habe "NEIN!" gesagt

Über Zivilcourage in der DDR

Marco Hecht, Gerald Praschl

Zeit- und Militärgeschichte

9.90 €


: Bomben auf Bagdad im Kai Homilius Verlag - Startseite

Startseite > Gesamtverzeichnis > Zeit- und Militärgeschichte > Bomben auf Bagdad > Download des Buches

Bomben auf Bagdad
hrsg. von
Rüdiger Göbel
- nicht in unserem Namen
418 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2003
Zeit- und Militärgeschichte Band 7, 19.00 €
Bestell-Nr. 08007

mit Beiträgen von: Wilhelm Langthaler, Tobias Pflüger, Werner Pirker, Edelbert Richter, Naji Sabri, Hans von Sponeck, Eckart Spoo, Jürgen Wagner, Rainer Rupp, Norman Paech, Uri Avnery, Ramsey Clark, Hans-Werner Deim, Joachim Guilliard, Ernst Woit, Dieter Lohaus, Jan Oberg, Luis Mesa Delmonte, Eva-Maria Hobiger, Karin Leukefeld, Hamid Majid Mousa

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Als die Väter des Grundgesetzes die Vorbereitung eines Angriffskrieges unter Strafe stellten, war eine der schlimmsten Erfahrung der europäischen Völker noch nicht verblasst. 55 Millionen Menschen hatten im 2. Weltkrieg ihr Leben verloren. Als mit dem Fall der Mauer die sozialistischen Staaten von der Bildfläche verschwanden, der Kalte Krieg für beendet erklärt worden war, hofften nicht wenige auf eine Friedensdividende und weltweite Abrüstung.
Doch diese Hoffnung zerrann im Golfkrieg 1991.
Seitdem rüsten die USA weiter auf, der Fokus ihrer Machtgelüste verlagerte sich von Europa in den eurasischen Raum, sie änderten ihre Militärstrategie. Der Krieg als Mittel der Politik ist wieder salonfähig.
Das Motto wechselte, mal ging es um Menschenrechte, mal gegen den Terror oder das Böse schlechthin, das Ziel bleibt immer das gleiche - die Welthegemonie, der uneingeschränkte Zugriff auf die strategischen Energieressourcen, möglichst ohne Gegenspieler.
Während Millionen von Menschen gegen den Krieg auf die Straße gehen, werden in den Stabstellen die letzten Befehle verteilt.
Unsere Autoren, Militärexperten, Ökonomen, Völkerrechtler, Soziologen, Friedensforscher, Journalisten, Politiker, Ärzte diskutieren ihre Sicht der Dinge, analysieren und klären auf, gehen den Dingen auf den Grund.
Ihr Fazit ist eindeutig: dieser Krieg darf nicht sein, er wird unübersehbare Folgen nach sich ziehen, die Menschheit steuert so zielgerichtet in ihr Armageddon.
Und wir begreifen allmählich, das ist ein Krieg - nicht in unserem Namen.

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Terrorismus für Humanität

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hrsg. von Wolfgang Scheler, Ernst Woit
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Anthrax und das Versagen der Geheimdienste

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Über die Geschichte der Bio-Waffen
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Der Irak und die globale US-Politik
Larry Everest
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REZENSIONEN


Arnold Schölzel schrieb in jw am 22.03. 2003

Feindgesicht

Der Krieg gegen Irak war lange geplant. Rainer Rupp, einer der Autoren des von jW-Redakteur Rüdiger Göbel herausgegebenen Sammelbandes »Bomben auf Bagdad«, zitiert aus einem Strategiepapier, das der heutige stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz 1992 mitverfaßte. Danach müsse es den USA darum gehen, »jegliche feindliche Macht« daran zu hindern, »eine Region zu beherrschen, deren Ressourcen unter ihrer direkten Kontrolle ausreichen würden, eine neue Großmacht zu werden«. Das schließe ein, die hochentwickelten Industrieländer von jedem Versuch abzuhalten, die Führungsrolle der Vereinigten Staaten in Frage zu stellen. Rupps Schlußfolgerung: Es geht den Falken in der Bush-Regierung um die Umsetzung dieser Strategie, um die Verwirklichung des »American Century«, das »Amerikanische Jahrhundert«....

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Karlen Vesper schrieb in Neues Deutschland am 21.03. 2003

Pervers

Der größte Erfolg eines Kriegsherrn ist die Vermeidung des Krieges.« Mit dieser Weisheit eines chinesischen Generals namens Sun Tzu, der zur Zeit Homers oder Sokrates gelebt hat, macht das neue Buch des Kai Homilius Verlages auf. Und in eben diesem Sinne sind dessen Beiträge eindringliche Beschwörungen gegen Militärabenteuer. ...

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Aus dem Klappentext


11. September 2001: Eine Stunde nach den Terroranschlägen erteilt US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld seinem Stab im Pentagon die Order, vorrangig all jene Spuren zu sammeln, die irgendwie in Richtung Irak zeigten.
17. September: Bereits sechs Tage nach den Terroranschlägen gibt Rumsfeld den Befehl zur Planung des Krieges gegen Irak. Offensichtlich ist man in der Bush-Regierung der Meinung, dass sich bis zur Finalisierung der Pläne eine Rechtfertigung für den Krieg gegen Irak schon finden lassen würde.
Oktober: Seit Beginn der Angriffe auf Afghanistan im Rahmen der Operation "Enduring Freedom" befinden sich die Vereinigten Staaten von Amerika im permanenten Krieg.
Ende Januar 2002: US-Präsident Bush brandmarkt in seiner "Rede zur Lage der Nation" den Irak zusammen mit Iran und Nordkorea als "Achse des Bösen".
5. Juli: Die New York Times veröffentlicht erstmals einen Bericht, in dem die Planungen des Pentagon für einen Krieg gegen den Irak preisgegeben wurden.
9. September: Der Bundesnachrichtendienst (BND) bezeichnet den Verdacht des US-Vize-Präsidenten Cheney, dass es enge Verbindung zwischen Saddam Hussein und der Terrororganisation al Qaida gegeben habe, als "Wunschdenken" der US-Politik.
12. September: Die USA wollen notfalls im Alleingang einen Angriff gegen den Irak starten und bezeichnen die UN als überflüssig.
17. September: Naji Sabri unterbreitet das Angebot, die UN-Waffeninspekteure ohne Bedingungen ins Land zu lassen, um "jegliche Zweifel daran auszuräumen, dass Irak nicht mehr über Massenvernichtungswaffen verfügt".
19. September: Bush fordert vom US-Kongress eine Entschließung, die ihm freie Hand für einen eventuellen Angriff auf Irak geben soll.
24. September: Tony Blair legt ein Dossier vor, das nachweisen soll, dass die Bedrohung von Seiten des Irak so groß sei, dass gehandelt werden müsse. Die "Gefahr der Untätigkeit" sei "größer als die der Aktion".
13. November: Der Irak akzeptiert die Sicherheitsratsresolution 1441 "bedingungslos".
27. November: UNMOVIC nimmt offiziell seine Arbeit im Irak auf.
20. November: Auf dem NATO-Gipfel in Prag ruft Bush die Verbündeten auf, im Fall eines Irak-Krieges "Hilfe" zu leisten.
9. Dezember: beginnen Experten der UN und IAEA mit der Auswertung des irakischen Dossiers zu den Waffenprogrammen des Irak.
9. Januar 2003: Jacques Chirac bekräftigt die grundsätzliche Ablehnung seines Landes gegen eine Militäraktion im Irak.
22. Januar: Rumsfeld greift die Regierungen von Frankreich und Deutschland wegen ihrer Haltung in der Irak-Frage an und spricht vom "alten Europa".
27. Januar: Zur Enttäuschung der US-Administration gibt der Bericht der UN-Waffeninspekteure an den Sicherheitsrat keinen Anlass zu irgendwelchen militärischen Reaktionen. Hans Blix weist zwar auf Lücken und Ungereimtheiten hin, betont aber die Notwendigkeit für eine Verlängerung der UN-Mission im Irak.
28. Januar: Bush schwört die Bevölkerung seines Landes auf einen Krieg gegen Irak ein. Notfalls werde ein Angriff auch ohne Unterstützung der Vereinten Nationen geführt werden, sagte Bush.
Seit dem am 15. Februar weltweit mehrere Millionen Menschen gegen den Krieg demonstriert hatten, wächst der Druck auf die US-Administration ständig, nach politischen Lösungen im Irak-Konflikt zu suchen. Trotzdem werden die angloamerikanischen Kriegsvorbereitungen fortgeführt.
Der Krieg kann beginnen.

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DOKUMENTE UND AUSZÜGE


Rüdiger Göbel: Countdown


Norman Paech: DER IRAKKRIEG ODER DER ABSCHIED VOM SYSTEM DER KOLLEKTIVEN SICHERHEIT.

Die Unterwerfung des ganzen mittleren Ostens unter das Sicherheitskonzept der USA und Israels als wirksamstes Mittel im Kampf gegen den Terrorismus, dieses ist eine der neuen Dimensionen beim Umgang mit dem Völkerrecht. Der Krieg gegen den Terror ist nach den USA-Vorstellungen ein räumlich und zeitlich unbegrenzter, auf jeden Gegner zielender Krieg. Dieser „neue Imperialismus“ der USA stellt eine totale Abkehr vom Völkerrechtskonzept der kollektiven Sicherheit dar und findet seinen Höhepunkt in der Formel von der präventiven Verteidigung.

Werner Pirker: DIE GENESIS DER NEUEN KRIEGSORDNUNG

Ausgehend von der Feststellung, dass der erste Krieg am Golf 1991 der Beginn eines neuen Zeitalters, einer neuen Weltordnung sei, zeigt der Autor, dass diese auch zu einer neuen Kriegsordnung geführt hat. Bei der Durchsetzung hegemonialer Ziele versuchen sich die USA ständig über die Völkergemeinschaft hinwegzusetzen und die UNO in ihrer Bedeutung zu relativieren oder wie im Falle des Jugoslawienkrieges zu instrumentalisieren. Die jüngste Steigerung stellt die offene Drohung mit dem taktischen atomaren Erstschlag dar, der im Zeitalter des permanenten „Krieges gegen den Terrors“ jederzeit möglich ist.
Der Beitrag erschien zuerst am 7. Juni 2002 in der Beilage „krieg und terror“ der Tageszeitung junge Welt.

Dr. Edelbert Richter (MdB der SPD bis 2002, jetzt ATTAC): HERRSCHAFTSVERTRAG ODER
GESELLSCHAFTSVERTRAG?
EINE ALTERNATIVE ZUR DERZEITIGEN WESTLICHEN IRAKPOLITIK

Ein einfaches NEIN zum Krieg gegen den Irak reicht nicht aus, vielmehr steht Europa in der Pflicht, eine grundsätzlich andere Position in der Sicherheitspolitik zu entwickeln. Im Gegensatz von Macht und Recht sollten die Positionen des Rechts gegen die USA verteidigt werden, die ohnehin nicht wirklich in der Lage seien, eine Weltherrschaft auszuüben, meint der Autor.

Jürgen Wagner: DIE OPERATIONALISIERUNG DER
US-VORHERRSCHAFT
BUSH’S NATIONALE SICHERHEITSSTRATEGIE

Im Zentrum der neuen Außenpolitik in einer unipolaren Welt steht der Aufstieg der USA zur einzigen Supermacht und die Verfestigung dieses Zustandes mittels der Grand Strategy NSS. Um keinen ebenbürtigen Rivalen zuzulassen, muss die Außenpolitik der „Pax Americana“ in verschiedener Hinsicht aggressiver werden, um die Inkonsequenzen des „widerwilligen Sheriffs“ der ClintonÄra zu überwinden. Entscheidend ist für den Autor, dass es sich dabei nicht um eine kurzfristige Option einiger Hardliner handelt, sondern um die grundlegende Konzeption für einen sehr langen Zeitraum, bei dem Angriffskriege „auf Verdacht“ jederzeit möglich sind.

Ernst Woit: GEGEN TERRORISMUS
UND KRIEG
- FÜR GEMEINSAME SICHERHEIT IN EINER GERECHTEREN WELT

Der Autor stellt nicht nur Fragen zum 11.9. 2001, sondern hinterfragt auch, ob der Krieg in Afghanistan ein geeignetes Mittel im Kampf gegen den Terror ist. Er diskutiert verschiedene Auffassungen über das Wesen des Terrors und die Mittel zu seiner Bekämpfung sowie die Rolle von Menschenrechten und Völkerrecht in diesem Zusammenhang. Abschließend plädiert er für eine Weltfriedensordnung die auf Gerechtigkeit gegründet ist, um zukünftige Konflikte zu vermeiden.

Gespräch mit Scott Ritter und Hans Graf von Sponeck: „DIESER KRIEG IST ANTIAMERIKANISCH“

Dieses Interview mit zwei erklärten Gegnern des Krieges gegen Irak, der eine UN-Waffeninspektor, der andere hochrangiger deutscher Diplomat, gehört zu dem eindrucksvollsten Dokumenten der letzten Zeit.

Luis Mesa Delmonte: NEUAUFTEILUNG DER ÖLRESSOURCEN

„Kein Blut für Öl“ lautet eine zentrale Losung der Kriegsgegner. Um wessen Öl es geht und wer es warum haben will, erläutert unser kubanischer Autor. Es zeigt auf, dass die Rohstoffinteressen der USA vom Golf über den Kaukasus und Russland bis nach China reichen und welches Gefahrenpotential in dieser Expansionspolitik liegen könnte.

Rüdiger Göbel: ZUR INNEREN LAGE

Kompetent und faktenreich beantwortet der Autor die häufig gestellte Frage, wie es eigentlich im Inneren eines Landes nach 12 Jahren Belagerungszustand und internationaler Wirtschaftssanktionen aussieht, wie das Volk zu seiner Regierung und zum angekündigten Krieg steht und was nach einem amerikanischen Einmarsch geschehen könnte.

Hans C. von Sponeck: IRAK – FRAGEN, VIER ANTWORTEN

Ausgehend von einer Analyse der wirklichen Bedrohung durch den Irak fragt der Autor nach den Gründen für die gegenwärtige Irak-Politik der USA. Ausgehend davon, dass die politische Schlacht weiter auf dem Rücken des irakischen Volkes ausgetragen wird, entwickelt er alternative Vorstellungen für eine andere Politik und zur Aufhebung der Sanktionen.

Eva-Maria Hobiger: STERBENDE KINDER IN BASRA

Mitte September 2002 war die Wiener Radioonkologin Eva-Maria Hobiger mit drei anderen Mitarbeitern des Projekts „Aladins Wunderlampe – Hilfe für krebskranke Kinder in Basra“ in den Irak gereist. Sie berichtete darüber Anfang November 2002 auf der Berliner Konferenz „Der Irak – Alternativen zu Embargo und Krieg“. Ihr Beitrag erschien zuerst in der Zweiwochenzeitschrift Ossietzky.

Mudhafar A. Amin: DIALOG ERWÜNSCHT

„Irak bemüht sich seit geraumer Zeit um die Normalisierung seiner Beziehungen zum Rest der Welt, besonders zu seinen Nachbarn und den arabischen Ländern“ stellt der Botschafter fest und berichtet über die Anstrengungen des Landes, die politischen Folgen der Kuwait-Agression zu überwinden. „Wir sind bereit, jedes Problem zu diskutieren, das der britischen, der europäischen und der amerikanischen Seite Sorgen bereitet. Zu meiner großen Überraschung stießen wir auf eine totale Ablehnung jeder Diskussion.“ Diese Innenansicht der möglichen Kriegsbetroffenen erschwert es jedem, so leichthin davon zu reden, dass
der Diktator Saddam endlich bestraft werden muss.

Rainer Rupp: PRÄVENTIVKRIEG GEGEN IRAK
NUR EINE ETAPPE AUF DEM WEG ZUR TOTALEN US-WELTHERRSCHAFT

„Die von den USA auf allen Gebieten angestrebte ‘full dominance’ über alle Länder und Allianzen der Welt setzt als wesentliche Bedingung die Kontrolle über die bedeutendsten Öl- und Gas-Lagerstätten der Welt voraus. Nur die Möglichkeit, diese wichtigsten Energieträger entweder selbst zu nutzen oder anderen zu verweigern, sichert der US-Regierung auf Dauer die Macht, dem Rest der Welt mit ökonomischem oder militärischem Druck die Bedingungen der neoliberalen Globalisierung aufzuzwingen.“ behauptet der Autor und erläutert umfassend den Prozess der Diskussion und Strategiebildung, die „dem Entschluss zum Krieg“ in der US-Administration vorausgingen.

Eckart Spoo: PUBLIZISTISCHE KRIEGSVORBEREITUNG

Kriegspropaganda hat die Aufgabe, meint der Autor, uns an die Vorstellung zu gewöhnen, das jedes Mittel, das wir gegen das Böse anwenden, ein Gutes ist. Probate Mittel dazu sind Greuelgeschichten und ein hetzerisches Vokabular, mit der die andere Seite verteufelt wird. Anhand vieler, zum Teil verblüffender, Beispiele wird die publizistische Vorbereitung des Irak-Krieges umfassend illustriert und analysiert.

Bernhard Graefrath: SO DEMÜTIGEND WIE MÖGLICH FÜR DEN IRAK

DIE UN-RESOLUTION 1441 ZWISCHEN KRIEG UND FRIEDEN.
EINE TEXTANALYSE

„Das alles ist darauf angelegt, den Eindruck zu erwecken, als hätte der Sicherheitsrat festgestellt, dass der Irak eine Bedrohung für den Weltfrieden ist, als genüge die Verletzung einer Verpflichtung, selbst wenn es sich um eine »erhebliche Verletzung « handeln sollte, militärische Sanktionen zu beschließen. Dafür aber gibt es in der UN-Charta keine Grundlage. Der Sicherheitsrat ist nicht berechtigt, die Einhaltung völkerrechtlicher Verpflichtungen mit ökonomischen oder militärischen Sanktionen durchzusetzen. Diese Mittel der Charta stehen ihm nur für die Abwendung einer Bedrohung oder Verletzung des Friedens zur Verfügung.“ Mit dieser und anderen Klarstellungen zeigt der Autor auf, wie die USA versuchen, die UN für ihre aggressiven Ziele zu instrumentalisieren.

Hans-Werner Deim, Generalmajor a.D.: MILITÄRISCHE KRIEGSVORBEREITUNG

Ergänzend zu den bisherigen Darlegungen geht es in diesem Beitrag um die militärischen und strategischen Überlegungen und Möglichkeiten der USA und deren Veränderungen seit dem Ende des Kalten Krieges. Analysiert werden die heutigen militärischen Möglichkeiten ihrer Streitkräfte im strategischen und operativen Rahmen sowie ihre taktischen Fähigkeiten. Gleichzeitig entfaltet der Autor ein mögliches Kriegsszenarium, ausgehend von den auf dem zukünftigen Kriegsschauplatz schon stationierten Truppen und Kampfmitteln.

Jan Øberg: KEIN KRIEG? WAS DANN?
DIE EUROPÄISCHE UNION BRAUCHT EINE
INTELLEKTUELLE AUFRÜSTUNG.
ZEHN ALTERNATIVEN ZU DEN
US-KRIEGSPLÄNEN.

„Es gibt kein Land in ganz Europa, in dem die Mehrheit Bushs Krieg gegen Irak will. Ebenso will niemand hier die Folgen eines solchen Feldzuges ausbaden, wenn er sich ausbreitet – weder politisch und wirtschaftlich, noch militärisch.“ Deshalb plädiert der Autor für eine umfassende Beteiligung Europas an der Konfliktlösung um den Irak und unterbreitet eine Reihe von Vorschlägen, die von Mediation zwischen den Konfliktparteien über umfassende wirtschaftliche Zusammenarbeit zur Überwindung der Sanktionsfolgen bis zu einem umfassenden Austausch von Bürgerdelegationen, um den Dialog zwischen den Völkern zu üben, reichen.

Ramsey Clark: „WIR, DAS VOLK“
DEMOKRATIE VERSUS PLUTOKRATIE: NUR MASSENAKTIONEN KÖNNEN DIE KRIEGSPLÄNE DES US-PRÄSIDENTEN GEORGE W. BUSH DURCHKREUZEN.

„Und dann verhängen wir diese unglaublichen Sanktionen über den Irak, die anderthalb Millionen Menschen getötet haben. Jeden Tag dauert das an, Tag für Tag sterben Säuglinge, Kinder, Alte infolge dieser Sanktionen. Wir haben anderthalb Millionen Menschen mit völkermörderischen Sanktionen getötet. Die überlebende Bevölkerung ist körperlich beeinträchtigt und geschwächt.“ Zu solch drastischen Bewertungen kommt ein US-Insider und manifestiert damit stellvertretend für viele US-Bürger, dass dieser Krieg auch dort viele Gegner hat.

Rüdiger Göbel: KRIEGSFOLGEN.

FOLGEN EINES NEUEN GOLFKRIEGES FÜR DIE IRAKISCHE BEVÖLKERUNG

Dieter Lohaus: ZU DEN ZIELEN DER USSTRATEGIE:
EROBERUNG DER ÖLRENTE
DES NAHEN OSTENS

Der Autor legt hier eine der gründlichsten Analysen zum Thema „Internationaler Ölmarkt“ vor, die es ermöglicht, die Hintergründe der Globalstrategie auf ihren ökonomischen Kern hin zu verstehen. Dass es nicht schlechthin um das Öl geht, sondern um die Kontrolle über seinen Preis und die Fördermengen dieses strategischen Rohstoffs wird anschaulich und nachvollziehbar erklärt, ebenso wie die objektive Interessenlage anderer am Konflikt beteiligter Mächte.

Tobias Pflüger: NEUE STRUKTUREN, DIMENSIONEN
UND AUSWIRKUNGEN INTERNATIONALER
MILITÄRISCHER INTERVENTIONEN
– DIE ERSTEN STATIONEN IM „PERMANENTEN KRIEG“?
DER BLICK AUF DEUTSCHLAND

Obwohl sich Deutschland nicht am Irak-Krieg beteiligen will, hat es im Rahmen seiner Bündnisverpflichtungen aus dem NATO-Vertrag eine Reihe von Aufgaben am Rande des zukünftigen Kriegsschauplatzes übernommen. Der Autor erläutert detailgenau, inwieweit deutsche Streitkräfte schon jetzt an diesem Konflikt beteiligt sind und welche Folgen der weltweite Einsatz der Bundeswehr für die Zukunft der Sicherheitspolitik in Deutschland haben könnte.

Karin Leukefeld: FÄHNCHEN IM WIND
DIE KURDEN IM NORDEN DES IRAK UND DER „SICHERE HAFEN“ FÜR INTERVENTIONSTRUPPEN

Die Kurden im Nordirak sind scheinbar das Zünglein an der Waage in den Nachkriegsplänen der USA für den Irak. Gleichzeitig führt die kurdische Frage zu Schwierigkeiten mit dem NATO-Partner und Kriegsunterstützer Türkei. In diesem Bericht werden Interessenlage und Hintergründe des größten innenpolitischen Problems von Saddam Hussein aufgehellt.

Joachim Guilliard: FOLGEN DES US-KRIEGES

„If there is a country that has committed unspeakable atrocities in the world, it is the United States of America. ... What I am condemning is that one power, with a president who has no foresight and who cannot think properly, is now wanting to plunge the world into a holocaust.“
Nelson Mandela

Uri Avnery: EINE GROßE HISBOLLAH

Obwohl offiziell keine Kriegspartei, steht Israel als größte Militärmacht der Region im Mittelpunkt des Interesses der internationalen Politik. Die Warnungen Europas vor einem Krieg gegen Irak betreffen sowohl eine mögliche Gefährdung Israels als auch die Unwägbarkeiten der Reaktionen auf den Krieg in der arabischen Welt und die mögliche Nachkriegsordnung. Worin diese Gefährdungen bestehen, wird hier von unserem Autor aus Israel schonungslos offengelegt.

Bernhard Graefrath: VÖLKERRECHTLICHE ASPEKTE DER IRAK- SANKTIONEN


Dieter Elken: DER IMPERIALISMUS GEGEN DEN IRAK


Hamid Majid Mousa: „WIR SPIELEN NICHT DIE NORDALLIANZ FÜR BUSH“


Tariq Aziz: MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN ODER ÖL: WAS MACHT DEN IRAK SO GEFÄHRLICH?


RÜDIGER GÖBEL IM GESPRÄCH MIT DEM STELLVERTRETENDEN PREMIERMINISTER DES IRAK

Gespräch mit Abd al-Jabbar al-Kubaysi

IRAK BEFINDET SICH IN EINER HISTORISCHEN KONFRONTATION


Gespräch mit Willi Langthaler: EINE GIGANTISCHE AGGRESSION DER FEIGHEIT

über Aufstieg und Niedergang der irakischen Baath-Partei sowie die Äquidistanz der Friedensbewegung im Irak-Konflikt

Naji Sabri: SCHREIBEN DES AUSSENMINISTERS DER REPUBLIK IRAK AN DEN GENERALSEKRETÄR DER VEREINTEN NATIONEN
VOM 23. NOVEMBER 2002

Wenig beachtet hat Naji Sabri nochmals an die UN geschrieben. Am 23.11.2002 setzt er sich konkret mit Resolution 1441 auseinander

MOBILMACHUNG GEGEN IRAK

KURZE CHRONIK EINES LANGE ANGEKÜNDIGTEN KRIEGES
weitere Fortschreibung bei: www.friedensratschlag.de

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