
"Wie unsere Köpfe kolonisiert werden"
hrsg. von Bernd Hamm, Russel Smandych
Globale Analysen
29.80 €

So retten wir unsere Welt!
Lester Russell Brown
Globale Analysen
19.90 €

Die Ideologie von der humanitären Intervention als Rechtfertigung für imperialistische Kriege
Jean Bricmont
Globale Analysen
14.80 €

Warum die Medien aalglatte Politiker und Kriegstreiber lieben
Amy Goodman, David Goodman
Globale Analysen
Alter Preis 19.9 €, neuer Preis: 9.95 €

So retten wir die Welt!
Lester Russell Brown
Globale Analysen
14.80 €

Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität
hrsg. von Jürgen Elsässer, Matthias Erne
COMPACT
3. bearbeitete und ergänzte Auflage 2010,8.80 €

Über die unheimliche Zusammenarbeit von Faschisten und Zionisten
Lenni Brenner
Zeit- und Militärgeschichte
24.80 €

Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
Domenico Losurdo hrsg. von Jürgen Elsässer
COMPACT
7.50 €

Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen
Jan von Flocken
Kulturgeschichte
9.90 €

Fakten, Hintergründe, Probleme
Siegfried Prokop
COMPACT
7.50 €

Über Zivilcourage in der DDR
Marco Hecht, Gerald Praschl
Zeit- und Militärgeschichte
9.90 €
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Kriege zur Neuordnung der Welt ![]()
hrsg. von Wolfgang Scheler, Ernst Woit
304 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 2004
Globale Analysen Band 2, Alter Preis 24.8 €, neuer Preis: 9.95 €
Bestell-Nr. 09002
mit Beiträgen von: Erhard Crome, Hans-Werner Deim, Hermann Hagena, Joachim Klopfer, Gerhard Kümmel, Rolf Lehmann, Wolfgang Scheler, Gregor Schirmer, Arnold Schölzel, Ernst Woit
Die spezifische Sicht der meisten Autoren dieses Bandes auf die neueren Kriege und ihre gesellschaftlichen Bedingtheit verrät schon der Titel.
Unter den vielfältigen Kriegen, die in der letzten Zeit stattgefunden haben, werden jene einer näheren Betrachtung unterzogen, die wir für charakteristisch halten, weil sie uns als bestimmend für
das Kriegsgeschehen in der neu entstehenden Weltordnung erscheinen: Kriege
zur Neuordnung der Welt.
Zu dieser Ansicht jedenfalls gelangten die meisten Autoren des Buches im Ergebnis eines
Kolloquiums, auf dem sie unter dem sehr weitgreifenden Titel Kriege des
21. Jahrhunderts ihre analytischen Gedanken über die verschiedenen Aspekte der jüngsten Kriege und über die absehbaren Perspektiven des Krieges vorstellten und diskutierten.
Einige der Autoren verbindet eine langjährige gemeinsame wissenschaftliche Arbeit in
der Dresdner Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik. Weitere Autoren gehören
der Rosa-Luxemburg-Stiftung - Gesellschaftsanalyse und politische Bildung und ihrem Umkreis sowie dem Arbeitskreis Militär und Sozialwissenschaften an.
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Frank Preiß schrieb in jw am 30.05. 2005
Im Vorwort schreiben die Herausgeber, daß sie mit dem vorliegenden Buch ein Angebot zur Diskussion machen und zu humanistischem Denken und Handeln herausfordern wollen. Das ist ihnen ausgezeichnet gelungen.... zum Anfang
Wolfgang Triebel schrieb in Neues Deutschland am 13.10. 2005
Verlogene Rechtfertigungen - Die »neuen Kriege« und die Neuordnung der Welt
Dieses Buch kann ich aus voller Überzeugung jedem empfehlen, der Fakten und Argumente sucht.... zum Anfang
"Es hat sich viel verändert, seitdem nicht mehr zwei Weltsysteme miteinander
konkurrieren und das eine dabei ist, die Gesellschaften nun weltweit seinem
Gesetz zu unterwerfen. Gravierende Veränderungen sind in der Weltordnung
und im System der internationalen Sicherheit im Gange. Davon ist auch
der Krieg betroffen. Ganz offensichtlich wandelt sich die Rolle, die Krieg
in der Staatenwelt spielt. Das neue Zeitalter macht sich sogleich bemerkbar
mit neuen Kriegen. Noch reicht die historisch kurze Zeitspanne von eineinhalb
Jahrzehnten nicht aus, um das Besondere der historischen Epoche, in die
wir eingetreten sind, auf den Begriff zu bringen. Mangels positiver Bestimmung
hilft man sich noch immer mit der Unterscheidung zur vorangegangenen und
nennt sie Ära nach dem Kalten Krieg.
Das ist sicher auch
der Ausgangspunkt, wenn man die Kriege verstehen will, die seither stattfinden
und, was noch wichtiger ist, wenn man erkennen will, welche im Schoße
einer von der neuen Ära geprägten Weltgesellschaft entstehen
können. Es kann deshalb nicht verwundern, dass eigentlich alle, die
sich mit der Analyse des Krieges in der neuen Ära beschäftigen,
das Spezifische der neueren Kriege aus dem Unterschied zu den wirklichen
und möglichen Kriegen der vorangegangenen Zeit ableiten.
Was sich an den Bedingungen des Krieges verändert hat, hängt nicht nur damit zusammen, dass
anstelle des bipolaren Systems internationaler Sicherheit ein anderes,
ein monopolares oder multipolares Sicherheitssystem im Entstehen begriffen
ist.
Vielmehr kann der Krieg immer nur aus dem gesamten gesellschaftlichen
Beziehungsgefüge erklärt werden, dem er angehört und aus
dem er hervorgeht. Das vor allem macht die Sache schwierig. Nicht nur, weil das hochkomplexe und äußerst dynamische System der heutigen Gesellschaft es dem erkennenden Subjekt sehr schwer macht, seine Natur
und die treibenden Kräfte seiner Bewegung zu verstehen.
Komplizierend kommt hinzu, dass die mächtigen Interessengruppen und Staaten, gerade
wenn es um eine solche ernste Sache wie den Krieg geht, die Motive und Absichten ihres politischen Handelns mit falschen Namen belegen und hinter Mythen verbergen.
Nicht vergessen werden darf auch, dass mit den wachsenden produktiven Fähigkeiten des Menschen zugleich auch seine destruktiven Fähigkeiten wachsen. Auch von daher wandelt sich der Krieg und kann
zu einer existenziellen Bedrohung für die menschliche Gesellschaft werden..."
Ernst Woit, Wolfgang Scheler:
I Vorwort
Arnold Schözel :
II Neue alte Kriege – Imperialismus heute und die Stellung der USA in der Welt
Wolfgang Scheler:
III Neue Weltordnungskriege und die alte Frage nach dem Wesen des Krieges
Gregor Schirmer:
IV Ius ad bellum oder „altes“ Friedensvölkerrecht?
Ernst Woit:
V Zur Strategie und Ideologie der Rechtfertigung imperialistischer Kriege seit dem Ende des
Kalten Krieges
Hans–Werner Deim:
VI Kriegstheoriekrise, verstärkte Kriegspraxis und Blitzkriegsstrategie der USA für das 21. Jahrhundert
Hermann Hagena:
VII Kriege im 21. Jahrhundert – an der Schwelle zum „Space War“?
Joachim Klopfer, Rolf Lehmann:
VIII Der Charakter von Kriegen und bewaffneten Konflikten der nächsten Jahrzehnte aus russischer Sicht
Ernst Woit:
IX Asymmetrie der Kriegführung – typisch für Kolonialkriege
Gerhard Kümmel:
X Die Waffe bin ich. Zum Phänomen des Selbstmord – Attentäters
Erhard Crome:
XI Die Bewegung der Sozialforen und die Grenzen einer imperialen Weltordnung
Ernst Woit:
XII „Terrorismus“
Anhang
Register
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