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Heute gehört Burg Wolkenstein zu den weniger bekannten Burgen in Sachsen, gelegen im Mittleren Erzgebirgskreis, in der Nähe von Marienberg. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts hatte sie für die sächsische Geschichte eine beachtliche Bedeutung.
Das Ensemble von Burg und Stadt zählt sicherlich zu den eindruckvollsten Landschaftsbildern im Erzgebirge.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
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2,60 €
„Die Stadt Meißen, nachdem Sie ohne diß ihrer lustigen Situation und gesunden Lufft halber berühmt ist, wird insonderheit wegen der uff dem Schloß-Berge stehenden geist- und weltlichen Gebäude, so wohl in Historien, als von denen Durchreisenden, so diese Oerter und Gegend beschauen, höchlich gepriesen.“ Mit diesen Worten beginnt ein Verfasser aus dem 18. Jahrhundert seine Beschreibung der Albrechtsburg.
Etwa eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von Dresden in westlicher Richtung entfernt, liegt die malerische mittelalterliche Wein- und Porzellanstadt Meißen. Der Wein dieses kleinsten Weinanbaugebiets Deutschlands, gilt als besondere Gaumenfreude und wird bereits seit 1161 nachweislich angebaut. Das kostbare Porzellan der Meissener Porzellanmanufaktur ist das älteste Europas. Hier begann die Geschichte der Porzellanherstellung. Doch des Besonderen ist es noch nicht genug. Oberhalb des abwechselnd von steilen Felsen und lieblichen Weinhängen gesäumten Elbtales, zu Füßen der Stadt, erheben sich heute auf einem linkselbischen Felsplateau mit dreieckigem Grundriß weithin sichtbar die Albrechtsburg, der Dom sowie der ehemalige Bischofsitz. Die Meißner Albrechtburg gilt als die Wiege Sachsens.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Weithin sichtbar auf exponiertem Fels mit Steilabfall bis 100 m befinden sich die Reste einer großartigen mittelalterlichen Burganlage und ausgedehnten Bergfestung der Barockzeit. Eingebettet ist der Regenstein mit seinen zahlreichen künstlichen Höhlen in einer uralten Kulturlandschaft mit unzähligen Relikten prähistorischer und frühgeschichtlicher Siedlungstätigkeit seit mindestens 8.000 Jahren.
Er selbst diente sehr wahrscheinlich über Jahrtausende als ausgedehnter Kultplatz, wofür handfeste Indizien, wie eine Lichtnische zur Kalenderbestimmung, ähnlich den Externsteinen, sprechen.
Etwa 2,5 km vor den Toren der alten Residenzstadt Blankenburg gelegen, erreicht man die Anlage direkt von der Bundesstraße B 6/81 auf direkter Zufahrt. Von der höchsten Stelle der Burg (290 m NN) ergibt sich ein phantastischer Rundblick bis zu 50 km auf das liebliche und waldreiche Harzvorland, die bedeutenden Nordharzstädte Quedlingburg und Halberstadt, den gesamten nördlichen Harzrand mit Brocken und vor allem in die geologisch sensationelle Schichtrippenlandschaft entlang des Harzrandes.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Mit der Herrnhuter Brüdergemeine ist der Name Graf Zinzendorf untrennbar verbunden. Wie eine eigentlich überkonfessionelle christliche Glaubensbewegung einen Ort prägte, kann heute noch in Herrnhut bewundern. Ein Besuch lohnt sich allemal.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Wer an Dresden denkt, denkt vielleicht an August den Starken, den Zwinger, die Frauenkirche oder die Brühlsche Terrasse. Aber dass Dresden eine Festung war, wissen die wenigsten Touristen, die beim Besuch der Brühlschen Terrasse auf dem gut erhaltenen Wall einer der ältesten deutschen Festungsstädte stehen.
Bereits in frühgeschichtlicher Zeit wurde hier an einer Elbfurt gesiedelt. Im Zuge der deutschen Ostexpansion wurde vermutlich in der Mitte des 10. Jahrhunderts der Königshof »Nisan« in Elbnähe und etwa 100 Jahre später die Kirche St. Maria gegründet, die Ur-Frauenkirche. Die Kirchgänger kamen aus einem königlichen Handelsplatz am Hafen sowie aus den Orten der Umgebung auf beiden Seiten der Elbe. Wahrscheinlich wurde im ausgehenden 12. Jahrhundert im Schutz eines befestigten Burggrafensitzes am hochwasserfreien linken Elbufer eine Stadt nach dem bewährten deutschen Siedlungsschema gegründet: in der Mitte der Markt, Straßen nach allen Himmelsrichtungen und vier Stadttore. 1206 wurde Dresden zum ersten Mal urkundlich, 1216 erstmals als Stadt erwähnt. Im 13. Jahrhundert wird auch die anfangs sicher aus Holz gebaute Brücke ausdrücklich Steinbrücke, pons lapideus, genannt.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
In welcher Zeit des Hochmittelalters mit dem Bau einer Burg auf dem „Hohen Stein“ begonnen wurde, ist bis heute ungeklärt geblieben. Sie ist vermutlich schon im 11. oder 12. Jahrhundert als eine hölzerne Befestigungsanlage entstanden.
Erstmals erwähnt wird Hohnstein in einem Lehnbrief des Kaisers Ludwig des Bayern vom 10. November 1333. Danach erhält der Markgraf Friedrich von Meißen ein Goldbergwerk bei Neustadt im „territorium Hohnsteinense“, was die Existenz eines befestigten Platzes voraussetzt. Schon 1346 wird Hohnstein als Sitz eines Erzpriesters erwähnt, dem 40 Ortschaften, die Städte Neustadt, Sebnitz und Schandau, sowie 8 Rittersitze unterstellt waren. Doch die erste sich auf die Burg direkt beziehende Urkunde ist vom 16. August 1353. Sie wurde in Prag ausgefertigt. Darin bekennt sich Hinko I. Berka von der Duba, daß er das „castrum Hohenstayn“ vom böhmischen König und späteren deutschen Kaiser Karl IV. zum Lehen erhalten habe.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
«Unsere Väter kannten nur Bier, und das ist das Getränk, das in unser Klima paßt» Friedrich II., König von Preußen und gelernter Bierbrauer.
240 Seiten, broschiert, viele Abbildungen
„Eine sehr interessante und überzeugende Theorie.
Wolfgang Eggert fliegt die Unglücks-777 in eine dunkle Welt
der Intrige, die tatsächlich existiert und von sehr bedrohlichen Männern kontrolliert wird.
Wir wissen, dass diese skrupellosen Gestalten bereits vorher viele unschöne Sachen getan haben.“
Captain Ross Aimer, Vorstandsvorsitzender von Aero Consulting Experts,
Flugsicherheitsexperte auf führenden amerikanischen TV-Netzwerken, darunter FoxNews
200 S., broschiert
Wenn der Autor, Mario H. Seydel, irgendwo zur Lesung erscheint, ist seine erste Frage an das Publikum, ob jemand glaube, dass wir in einem Rechtsstaat leben? Seydel ist Jurist, Strafverteidiger noch dazu. Von ihm als Organ der Rechtspflege würde man eine solche Frage eher nicht vermuten. Wenn aber, dann wohl als Provokation gedacht.
Seydel meint es jedoch bitterernst. Unser Strafrechtssystem hat nichts damit zu tun, dass nach Wahrheit oder Gerechtigkeit gestrebt würde. Es geht hier nicht um Menschen, sondern nur um Sachen, um Vorgänge, die abgearbeitet werden müssten. Angefangen bei den ermittelnden Behörden, der Polizei unter Leitung der Staatsanwaltschaft, über die Formulierung der Anklageschrift bis zur Klageerhebung und schließlich im Gerichtssaal sind die meisten dem System hoffnungslos ausgeliefert.
Um diesen Dschungel zu durchblicken, um vorbereitet zu sein, was auf den Angeschuldigten zukommt, hat Seydel sein Wissen und seine Erfahrungen aufgeschrieben. Sein Wunsch: Dieses einzige Handbuch für Nichtjuristen möge für viele Hilfe zur Selbsthilfe sein. Um die Eingangsfrage ans Publikum zu beantworten: Nein, wir leben nicht in einem Rechtsstaat.
248 Seiten, gebunden
Die Zinslast erdrosselt unsere Wirtschaft: Allein im Jahr 2010 mussten Bund, Länder und Kommunen rund 63,2 Milliarden Euro an Zinsen zahlen. Wie lange soll das noch so weitergehen?
Andreas Rieger zeigt in einem großen historischen und philosophischen Wurf auf, warum in allen Religionen das Verbot des Zinses festgeschrieben wurde. Im Zuge der Entwicklung des Bankwesens wurde dieses Dogma jedoch bei Juden und Christen seit dem Mittelalter Zug um Zug beseitigt. Vor allem fromme Moslems halten aber – gegen die Bankiers und „Modernisierer“ in den islamischen Staaten – an den alten Vorschriften fest. In ihrem Glauben ist Zinsnehmen ebenso verboten wie Papiergeld und Spekulation. Mag darin auch ein Grund zu finden sein, dass „der“ Islam in Zeiten des entfesselten Finanzkapitalismus zu einem neuen Feindbild aufgebaut wird?
Dieses Buch kritisiert nicht nur, sondern zeigt auch Alternativen. Vom Chiemgau bis ins malaysische Kelantan suchen Pioniere nach einem Ausweg aus dem Zinssystem, gehen zur goldgedeckten Währung zurück und probieren regionales Geld aus.
120 Seiten, broschiert
Hoffnungen und Enttäuschungen
Im Oktober 2009 wurde dem Präsidenten der USA der Friedensnobelpreis verliehen.
In der Begründung heißt es: „Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seinen außergewöhnlichen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern. Das Komitee hat besonderes Gewicht auf seine Vision und seinen Einsatz für eine Welt ohne Atomwaffen gelegt. Obama hat als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen.“
Manche sagen: Das ist zu viel der Ehre. Hier wurde der Preis an jemanden verliehen, der keinen Frieden gemacht hat. Das Sterben im Irak geht weiter, das Schlachten in Afghanistan wird intensiviert.
Sauermann untersucht das Phänomen Obama umfassend. Er sieht ihn in einem Balanceakt auf Messers Schneide: Hier die aggressivsten Fraktionen des US-Establishments, dort die Friedenssehnsucht seiner Wähler. Bilanziert werden Obamas große Auseinandersetzungen: die Gesundheitsreform, das Folterlager Guantanamo, der drohende Krieg gegen Iran, der Brandherd Afghanistan, die Abschaffung der Atomwaffen, das Verhältnis zu Russland.
Dieses Buch erscheint zur rechten Zeit.
112 S., broschiert
Einst wurde dieses Schloss dem Kronprinzen Friedrich geschenkt. Dieser ließ es ab 1740 umfangreichen umbauen und prägte damit den Friderizianischen Rokoko. Aber da war Friedrich bereits selbst preußischer König und sollte später als Friedrich der Große Geschichte schreiben.
24 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Schauplätze und Ereignisse
Berlin, Checkpoint Charlie, 26. Oktober 1961: Nachdem am Vortage M-48 Panzer der US-Streitkräfte in der westlichen Friedrichstraße am Checkpoint Charlie aufgefahren waren, rollen nun von östlicher Seite zehn sowjetische T-54 Panzer heran. Beide Seiten haben scharf aufmunitioniert. Die Welt steht vor einem nächsten Krieg, der Kalte Krieg droht zu einem heißen zu werden. Wenige Tage später ziehen die Panzer wieder ab, vorausgegangen waren hektische diplomatische Bemühungen. Einen Krieg um Berlin will keine der beiden Weltmächte führen…
Berlin, Grenzübergang Bornholmer Straße, 9. November 1989, 22:30 Uhr: Oberstleutnant Harald Jäger ruft seinen Chef an: „Es ist nicht mehr zu halten. Wir müssen die Grenzübergangsstelle aufmachen. Ich stelle die Kontrollen ein und lasse die Leute raus.“ Die Mauer ist offen.
Berlin war über vierzig Jahre lang der Puls und das Fieberthermometer der deutschen Teilung und mit der Mauer, die quer durch die Stadt verlief, ein Symbol des Kalten Krieges. Berlin war geteilt, die Nahtstelle zwischen Ost und West. Hier wurde spioniert und provoziert, hier wurde Macht demonstriert.
296 Seiten, broschiert, mit vielen Abb.
Die Schweiz ist ein beliebtes Auswanderungsziel: In keinem europäischen Land leben prozentual mehr Ausländer, viele lassen sich gerne einbürgern. Immer mehr Deutsche zieht es dauerhaft in die Alpenrepublik. Warum?
Weil man gut verdient, wenig Steuern zahlt und trotzdem sozial versorgt ist. Die Eidgenossen haben sich eine menschliche Volkswirtschaft bewahrt und die Auswüchse des Casino-Kapitalismus nicht mitgemacht. Als neutraler Staat hält die Schweiz Abstand zum US- wie zum EU-Imperium und deren Kriegen. Die Bürger können über Volksabstimmungen effektiv mitentscheiden.
160 Seiten, bearbeitete und ergänzte Auflage
Kaum ein Ort in Berlin hat einen so preußischen Namen wie der Gendarmenmarkt. Gleich denkt man an blitzblaue Uniformen, blinkende Schnallen und schnurgerades Aufmarschieren, wenn man den Namen nur hört. Doch auf dem Platz ist von Gendarmen keine Spur. Müßig scheint er sich in seiner ganzen Schönheit in der Sonne zu räkeln, dicht belebt ist er nur in den Sommernächten, in denen vor dem Schauspielhaus die Freiluftbühne aufgeschlagen ist und das Open-Air-Festival stattfindet.
Um die Mittagszeit verirren sich einige elegant gekleidete Banker und Anwälte aus der nahen Friedrichstraße hierher und verzehren den mitgebrachten Imbiß auf den Steinbänken. In den Stühlen der Cafés, die den Platz umgeben, lümmeln einzelne Touristen, und die Kinder laufen den Tauben hinterher. Aber der Platz hieß nicht immer Gendarmenmarkt.
28 Seiten, broschiert, mit Plänen und Abb.
Sonderweg eines unverbesserlichen Volkes?
Immer wenn Fußball-WM oder -EM stattfinden, werden tausende deutscher Fahnen geschwenkt. Schnell werden die Rufer in der Wüste laut, die mit Grass rufen: „Deutschland denken heißt Auschwitz denken” und vor einem neuen Nationalismus warnen.
Domenico Losurdo, als italienischer Philosoph und Marxist eher unverdächtig, ist der dahinter stehenden Frage nachgegangen: „Ist Deutschland ein unverbesserliches Volk?“ Wer nur in Grass’scher Diktion denkt, ignoriert, dass in Geschichte und Gegenwart der Deutschen mächtige fortschrittliche Strömungen zu finden sind. Der verdrängt, dass der Faschismus keineswegs eine exklusiv deutsche Erscheinung war und ist und dass das Dritte Reich keineswegs nur deutsche Wurzeln hat.
Denn eines ist ganz wichtig zu wissen: Der Knüppel vom „deutschen Sonderweg” dient dazu, die Bundesrepublik in einer Vasallenrolle gegenüber den USA zu halten.
112 Seiten, broschiert
Ein abgeschossenes Flugzeug über der Ukraine, 298 Leichen. Bilder des Grauens. Und chaotische Verhältnisse bei der Aufklärung: Es sollte mehr als ein Jahr dauern, bis der Untersuchungsbericht vorliegt – wichtige Daten des Flugschreibers sind bis heute geheim.
Eine kriminalistische Spurensuche eines Falls, der selbst ein Krimi sein könnte und Russland schließlich in die Embargofalle lockte. Ein Embargo, was bis heute andauert.
200 S., Softcover
Konzepte, Lösungen, Ideen
Bankenkollaps, zusammenbrechende Traditionsfirmen, Staatsbankrotte, ein Wechsel aus Deflation und drohender Hyperinflation: Wir erleben die furchtbarste Rezession seit Ende der 1920er-Jahre. Dabei ist diese Wirtschaftskrise auch ein Wirtschaftskrieg: Der Angriff des internationalen Finanzkapitals auf produktive Volkswirtschaften, vorgetragen vor allem aus den Börsenplätzen New York und London heraus. Angesichts einer epochalen Herausforderung kann die Politik nicht so weitermachen wie bisher. Deshalb hat ein Kreis innovativer Köpfe die Volksinitiative ins Leben gerufen. Ihre Forderungen: Statt auf internationale Vereinbarungen zu warten, muss der Nationalstaat notfalls einseitig gegen aggressive Spekulanten und Heuschrecken einschreiten. Die angegriffenen Nationalstaaten müssen sich koordinieren.
104 Seiten, broschiert

Britta Günther: Burg Wolkenstein

Britta Günther: Burg Wolkenstein